Diese Szene haben wohl selbst Menschen im Kopf, die sonst wenig mit Asterix anfangen können: Im "Haus, das Verrückte macht" suchen Asterix und Obelix verzweifelt nach dem Passierschein A 38.
Nun feiert der Zeichentrickfilm "Asterix erobert Rom" seinen 50. Geburtstag.
Zum Jubiläum veröffentlicht Story House Egmont eine erweiterte Sonderausgabe des Abenteuers. Erstmals liegt dem Band eine Nachbildung des berühmten Passierscheins bei. Zusätzlich enthält die Ausgabe ein 16-seitiges Making-of mit Einblicken in die Arbeit der Studios Idéfix, seltenen Skizzen und Originalentwürfen von Albert Uderzo.
"Mit über 7,1 Millionen Besucherinnen und Besuchern allein in Deutschland avancierte 'Asterix erobert Rom' zum erfolgreichsten Asterix-Kinofilm aller Zeiten im deutschsprachigen Raum.
Dank des extravaganten Humors brannte sich dieser Film dauerhaft in das kollektive Popkultur-Gedächtnis ein und erfreut sich damit noch heute großer Beliebtheit und Relevanz", sagt Asterix-Verleger Wolf Stegmaier.
Als der Film 1976 erschien, unterschied er sich von den vorherigen Abenteuern. Erstmals wurde nicht einfach ein bereits veröffentlichtes Comic-Album verfilmt. René Goscinny und Albert Uderzo entwickelten die Handlung rund um die zwölf Prüfungen eigens für die Leinwand.
Julius Cäsar will darin beweisen, dass Asterix und Obelix (legendäre Synchronisation von Frank Zander und Günter Pfitzmann) keine Götter sind.
Die beiden Gallier müssen deshalb zahlreiche Aufgaben bewältigen – vom Wettlauf gegen Merinos aus Marathon über ein Becken voller Krokodile bis zur berüchtigten Suche nach dem Passierschein A 38.
2027 kehren die ersten drei Zeichentrickfilme außerdem in Deutschland auf die große Leinwand zurück.
Beim Asterix-Kinofestival werden ab 14. Jänner "Asterix – Der Gallier", "Asterix und Kleopatra" sowie "Asterix erobert Rom" in restaurierten Fassungen gezeigt.