Mit orangefarbenem Kurzarm-Gilet und khaki Camouflage-Hose wollte Lukas M. (32) aus Wien nach seiner kräftezehrenden Schicht als Krankenpfleger seinen wohlverdienten Feierabend auf einer überaus beliebten Partylocation ausklingen lassen.
Doch der Eintritt zum bekannten After-Work blieb dem modebewussten 32-Jährigen verwehrt. Angeblicher Grund: Sein schulterfreier Look. "Ich war schon fast drinnen, als mir einer der Securitys zurief, dass ich ärmellos hier nicht reinkomme", gab sich der Betroffene gegenüber "Heute" fassungslos und meinte: "Ja, ich habe einen ausgefallenen Stil, aber das war einfach schade."
Angeblich wurde ihm noch geraten, einfach sein Outfit zu wechseln und dann wiederzukommen. "Ich fahre aber sicher nicht heim und ziehe mich um, nur damit ich denen gefalle", ärgerte sich der Partytiger und vermutet einen anderen Grund für die Abfuhr: "Ich bin stark tätowiert – auch im Gesicht."
Doppelt bitter: Da er zusammen mit einer Freundesgruppe dort war, ließen auch seine Begleiter aus Solidarität die Feier sausen. Immerhin bekam Lukas den Ticketpreis von 14 Euro zurückerstattet, doch die Freunde blieben auf den Kosten sitzen.
Auf "Heute"-Nachfrage erklärte der Veranstalter: "Das Outfit hat für unser Event nicht gepasst." Das Gilet sei dem Security wohl zu knapp gewesen. Nichtsdestotrotz sei Lukas M. in Zukunft auf der Eventreihe willkommen. Einzige Voraussetzung: Der Dresscode – der ohnehin recht locker gehandhabt werde – wird eingehalten.