"Wien braucht keine Personalrochaden ohne Richtung, sondern endlich politischen Gestaltungswillen von SPÖ und Neos. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erwarten sich die Wienerinnen und Wiener Antworten auf steigende Schulden, schwache Dynamik und fehlende Impulse für den Wiener Standort", sagt ÖVP-Landesparteiobmann Markus Figl.
Die Volkspartei ortet große Baustellen in mehreren Bereichen – von Wirtschaft über Wohnbau bis hin zur Frauenpolitik. Vor allem die wirtschaftliche Entwicklung und steigende Schulden sieht die ÖVP kritisch.
Im Wohnbau fordert die Partei unter anderem mehr leistbares Eigentum, niedrigere Betriebskosten und mehr Transparenz bei Wiener Wohnen. "Die neue Wohnbaustadträtin wird daran zu messen sein, ob sie Eigentum wieder stärker ermöglicht, die Belastungen senkt und endlich auch Transparenz bei Wiener Wohnen herstellt. SPÖ und Neos müssen im Wohnbau endlich klare neue Impulse setzen", so Wohnbausprecher Lorenz Mayer.
Auch in der Frauenpolitik sieht die ÖVP Handlungsbedarf – etwa bei Sicherheit im öffentlichen Raum und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
"Eine Stadt ist nur dann wirklich lebenswert, wenn Frauen sich in ihr sicher fühlen, wenn Schutzangebote funktionieren und wenn Alltag, Familie und Beruf besser miteinander vereinbar werden. Genau daran werden wir die neue Stadträtin in der Frauenpolitik messen", betont Frauensprecherin Sabine Keri.
Für die ÖVP ist klar: Die neue Stadtregierung wird sich nicht nur an Worten, sondern an konkreten Maßnahmen messen lassen müssen.