Der 4. Juli steht im Bauernkalender ganz im Zeichen des heiligen Ulrich von Augsburg. Der Bischof von Augsburg (890–973) zählt zu den bekanntesten Heiligen des deutschsprachigen Raums und gilt unter anderem als Schutzpatron der Reisenden, Fischer und Winzer. In Österreich ist sein Gedenktag auch als Alpensegentag bekannt.
Die Bauernregeln hierzu drehen sich an diesem Tag um die Ernte und besagen:
"Regen am Sankt-Ulrich-Tag macht die Birnen stichig mad."
Alpensegentag:
An diesem Tag bitten Bauern und Almbewirtschafter um Schutz und Segen für Mensch, Vieh und Almen während des Sommers. Oft werden sogar Messen zu diesem Zweck im Freien abgehalten.
"Wenn es am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum."
Also Regen und Gewitter sind offenbar am Ulrichstag suboptimal und prophezeien ordentlich Ernte-Stress. Birnen werden von Maden und Schädlingen befallen, wenn es regnet, und heftige Gewitter sorgen dafür, dass unreifes Obst überhaupt noch viel zu früh vom Baum fällt.
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Auch wenn Meteorologen, die Bauernweisheiten wissenschaftlich belächeln, steckt doch in den Voraussagen auch immer ein Körnchen Wahrheit, denn im Grunde stimmt es: Feuchtwarmes Wetter begünstigt sehr wohl wurmstichiges Obst und Gewitter geht bei uns ja meistens Hand in Hand mit Sturmböen und Hagel - also? DER Entgegner für junges Obst.