Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen – und plötzlich krabbelt es in der Biotonne. Gerade im Sommer kennen viele Haushalte das unangenehme Problem: Kaum wird der Deckel geöffnet, wimmelt es von Maden. Was ekelig aussieht, ist allerdings kein Zufall.
Vor allem Hitze und Feuchtigkeit machen die Biotonne zur perfekten Kinderstube: Angelockt vom Geruch organischer Abfälle legen Fliegen dort ihre Eier ab. Eine einzige Fliege kann alle paar Tage bis zu 150 Eier produzieren. Aus ihnen schlüpfen innerhalb kürzester Zeit die bekannten weißen Larven.
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Die gute Nachricht: Wer den Fliegen den Zugang erschwert und die Tonne möglichst trocken hält, kann den Kreislauf durchbrechen.
1
Biotonne in den Schatten stellen
Je heißer die Tonne wird, desto schneller entwickeln sich die Maden. Deshalb sollte sie möglichst an einem kühlen, schattigen Ort stehen – etwa an der Nordseite des Hauses oder in einer gut belüfteten Garage.
2
Feuchte Abfälle einwickeln
Küchenabfälle enthalten oft viel Flüssigkeit. Genau diese Feuchtigkeit lieben Fliegen. Wickle Obst- und Gemüsereste deshalb möglichst in Zeitungspapier ein. So wird überschüssige Nässe aufgenommen und unangenehme Gerüche werden reduziert.
3
Trockene Schichten einlegen
Auch zwischen den Bioabfällen helfen trockene Materialien. Zeitungspapier, zerrissene Eierkartons oder etwas Sägemehl saugen Flüssigkeit auf und sorgen dafür, dass die Tonne insgesamt trockener bleibt.
4
Tierische Reste vermeiden
Fleisch, Fisch oder Milchprodukte ziehen Fliegen besonders stark an. Wenn möglich, sollten solche Lebensmittel nicht in der Biotonne entsorgt werden. Dadurch sinkt das Risiko eines Madenbefalls deutlich.
5
Deckel schließen & regelmäßig reinigen
Der Deckel sollte immer vollständig geschlossen sein, damit Fliegen gar nicht erst in die Tonne gelangen. Nach jeder Leerung empfiehlt es sich außerdem, die Biotonne mit Wasser auszuspülen. Eine Mischung aus Wasser und Essig hilft zusätzlich gegen Gerüche. Anschließend sollte die Tonne möglichst offen in der Sonne vollständig trocknen. Ein weiterer Geheimtipp: Einige Tropfen Lavendelöl am Deckelrand können Fliegen fernhalten.
So verabschiedest du dich von lästigen Maden
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So bleibt die Biotonne auch im Sommer madenfrei
Mit etwas Vorbereitung lässt sich die Madenplage oft schon im Keim ersticken. Ein schattiger Standort, möglichst trockene Bioabfälle und eine regelmäßige Reinigung sorgen dafür, dass sich Fliegen gar nicht erst wohlfühlen.
So bleibt die Biotonne selbst an heißen Sommertagen deutlich hygienischer – und der unangenehme Anblick krabbelnder Maden erspart.