Stiftung Warentest ist sicher

Veggie-Pattys schlagen Fleisch-Burger im Test

Im Vergleich von Fleisch- und Veggie-Pattys schneiden die pflanzlichen Alternativen besser ab – bei Geschmack, Fettgehalt und Nachhaltigkeit.
30.05.2026, 21:55
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Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe klassische Rindfleisch-Pattys und vegetarische Alternativen aus dem Kühl- und Tiefkühlregal unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 20 verschiedene Burger-Bratlinge getestet – je zehn aus Fleisch und zehn pflanzliche Varianten.

Für Burger-Fans, die lieber fleischlos genießen, gibt es gute Nachrichten: Von den zehn mit „gut“ bewerteten Pattys stammen sieben aus pflanzlichen Zutaten.

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Zu den Testsiegern zählen unter anderem die veganen "My Vay American Style Burger" von Aldi/Hofer, der "Garden Gourmet Sensational Burger" sowie der "Beyond Burger". Auch das beste Fleisch-Patty, "Chef Select" von Lidl, erhielt Lob für seinen Geschmack.

Wie t-online unter Berufung auf die Stiftung Warentest berichtet, überzeugten die Veggie-Pattys vor allem durch ihren niedrigeren Fett- und Kaloriengehalt, bessere Bratnoten sowie Saftigkeit.

Zudem bestanden alle pflanzlichen Produkte die Prüfungen auf Keime und Schadstoffe ohne Beanstandung.

Veggie-Pattys punkten bei Klimabilanz

Neben gesundheitlichen Vorteilen heben die Tester auch die bessere Klimabilanz der pflanzlichen Bratlinge hervor.

Die Rinderhaltung verursache deutlich mehr Treibhausgase, weshalb Veggie-Pattys in Sachen Nachhaltigkeit vorne liegen.

Fleisch-Pattys schnitten im Test vor allem wegen mittelmäßiger Qualität schlechter ab.

Bei sensorischen Prüfungen gegen Ende der Haltbarkeit zeigten sich bei frischen, gekühlten Produkten Fehler im Geruch – teilweise wurden milchsäuerliche, dumpfe oder sogar stallartige Noten festgestellt.

Bei tiefgekühlten Pattys wurden in einigen Fällen unerwünschte Keime wie Kolibakterien oder antibiotikaresistente Bakterien gefunden. Durch vollständiges Erhitzen, wie auf den Packungen empfohlen, ließen sich diese Keime jedoch unschädlich machen.

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