Tierischer Notfall

Plötzlich gelähmt! Wird "Leo" je wieder herumlaufen?

Von einer Sekunde zur anderen änderte sich das Leben für den kleinen "Leo" völlig, denn ein Rückenmarksinfarkt lähmte seine Hinterhand.
Heute Tierisch
06.07.2026, 09:25
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Eigentlich war das Leben von Mischlingsrüde "Leo" perfekt. Er wurde aus einem oberösterreichischen Tierheim adoptiert, hatte eine liebe Familie und war quietschfidel. Im Frühling allerdings veränderte sich sein aktives Leben von einer zur anderen Sekunde um 180 Grad, denn durch einen Rückenmarksinfarkt wurde "Leo" zum Pflegefall.

„Bei einem solchen Infarkt verschließt sich ein Blutgefäß im Rückenmark, was in seinem Fall zu einer akuten Lähmung beider Hinterbeine und Inkontinenz geführt hat“
Johanna StadlerPfotenhilfe-Geschäftsführer

Der Weg zu schwer für die Halter

Aus gesundheitlichen Gründen waren die Halter von "Leo" komplett überfordert und leider nicht in der Lage, den sehr langen Weg einer möglichen Genesung mit dem freundlichen Hund zu gehen. Immerhin könnte der Weg auch im Rollstuhl enden - Im Tierschutzhof Pfotenhilfe ist man auf solche Fälle eingerichtet und versucht nun alles, um "Leo" zu helfen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
„Er war bei seiner Ankunft natürlich sehr traurig und verstand die Welt nicht mehr. Aber glücklicherweise haben wir es mit unserer liebevollen Betreuung geschafft, die Seele des armen Rüden zu trösten“

Operation nicht möglich

Die Pfotenhilfe hat Leo vom Spezialisten für orthopädische Chirurgie Mag. Daniel Eschlböck in Alkoven umfassend untersuchen lassen, mit dem Ergebnis, dass man dieses Problem nicht mit einer Operation lösen kann, sondern den konservativen Weg gehen muss.

Stadler: "Das heißt, wir müssen Leo in den nächsten Wochen und Monaten intensiv bei der Regeneration unterstützen. Wir hoffen sehr, dass sich die Symptome dadurch zurückbilden, es können jedoch auch Schäden bleiben. Aber auch das wäre noch lange kein Grund, an eine Einschläferung zu denken, denn wir wissen von uns selbst, dass wir nur wegen eingeschränkter Mobilität sicher nicht sterben wollen. Vor allem, wo doch eine solche Einschränkung auch bei Tieren heutzutage mit orthopädischen Hilfen hervorragend zu kompensieren ist."

Physio und Massagen

Die Rehabilitation für "Leo" wird Zeit und Geld in Anspruch nehmen, denn nur mittels Physiotherapie und teurer Massagen hat der Rüde überhaupt eine Chance auf Genesung. Wenn allerdings dies alles nicht genug ist, muss man auch über die Anschaffung eines Rollstuhls nachdenken, der maßangefertigt rund 900 Euro kostet.

Wenn du "Leo" bei seiner Genesung unterstützen möchtest, dann kannst du dies gerne HIER tun. Danke!

Mit solchen Handicap-Hunden hat die Pfotenhilfe aber viel Erfahrung, und sie fühlen sich auf dem Tierschutzhof sehr wohl. "Wir bitten daher um Spenden für Leos dringend notwendige Rehabilitation. Jeder Betrag hilft uns und damit Leo dabei, wieder in ein glückliches, mobiles Leben zurückzufinden. Wir wünschen es ihm so sehr", so Stadler abschließend. Spenden können auch online auf www.pfotenhilfe.at überwiesen werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.07.2026, 09:45, 06.07.2026, 09:25
Jetzt E-Paper lesen