Tierischer Aufnahmestopp

"Denkt bitte ans Tier! Wir haben keinen Platz mehr"

Die Pfotenhilfe fürchtet sich jetzt bereits vor dem Ansturm zu Ferienbeginn, denn man ist jetzt schon "zum Bersten voll".
23.06.2026, 14:35
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Kurz vor den Sommerferien ist das Haustier für viele plötzlich eine Bürde, die man schnell noch vor dem Urlaub loswerden möchte. Die Pfotenhilfe in Lochen fürchtet sich heute bereits vor dem Ansturm zu Ferienbeginn und weiß jetzt schon nicht mehr, wohin mit den vielen Tieren.

„Wir sind zum Bersten voll und können daher nur noch absolute Notfälle aufnehmen. Reguläre Tierabgaben, weil sich jemand nicht rechtzeitig um Tiersitter oder Tierpensionen gekümmert hat, sind derzeit nicht möglich“
Johanna StadlerPfotenhilfe-Geschäftsführerin

Denken DANN handeln

Immer wieder wird an die Vernunft appelliert und immer wieder muss diese von Tierschützern infrage gestellt werden. Die Menschen entscheiden sich für ein Haustier, ohne vorher an Urlaube oder Krankheiten und Lösungen dafür zu denken. Ausbaden müssen es immer die Tiere und auch die Tierheime die bereits im restlichen Jahr schon an ihre Grenzen stoßen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Du würdest den Hund gerne mitnehmen und weißt nicht, wie? Hier ein paar Tipps:

Hund sollte mitkommen dürfen

Hunde sollten jedenfalls auf Urlaub mitfahren dürfen, denn sie sind besonders anhänglich und verstehen die Welt nicht mehr, wenn sie plötzlich irgendwo abgegeben werden. "Man kann ihnen ja nicht sagen, dass man eh bald wieder zurückkommt. Außerdem haben sie sehr viel Spaß daran, mit ihrer Familie unterwegs zu sein und neue Abenteuer zu erleben. Hundefreundliche Urlaubsangebote gibt es mittlerweile ja mehr als genug", so Stadler.

Keine Lösung? Dann wird ausgesetzt

Vor den Ferien kommt es leider noch immer zu vermehrten Aussetz-Aktionen, wenn man niemanden für das Tier findet. Der Urlaub ist für viele immer noch wichtiger als der zehnjährige Hund oder die sechsjährige Katze, die niemanden hat, außer Frauli oder Herrli mit Fernweh. Doch solch ein Verbrechen ist nicht nur ein ethisches oder moralisches, sondern ein tatsächliches und kann zum Glück mit hohen Geldstrafen und gerichtlich mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } 23.06.2026, 14:35
Jetzt E-Paper lesen