Mit 62 Jahren fühlt sich Christa Kummer alles andere als alt. Was die frühere ORF-Wettermoderatorin allerdings stört, ist der Umgang der Gesellschaft mit dem Älterwerden.
Gemeinsam mit Kabarettist Günther Lainer unterstützt sie die Aktion "Gute Tage". Die neue österreichweite Dachmarke der Katholischen Bildungswerke richtet sich an Erwachsene und Senioren.
Für die Aktion standen Kummer und Lainer vor der Kamera von Fotografin Inge Prader.
Das Thema liegt Kummer am Herzen. Sie selbst verbindet ihr Alter keineswegs mit fehlender Energie.
"Ich selbst fühle mich gar nicht alt. Man wird nur von der Gesellschaft 'alt' gemacht", so die 62-Jährige zur "Kronen Zeitung". Und sie betont: "In mir schlummert genau dieselbe Power wie vor 35 oder 40 Jahren."
Besonders die Sprache rund um ältere Menschen stößt ihr sauer auf. "Es ist schlimm, weil man wird schon beim Ansprechen alt gemacht. Plötzlich ist man 'der Oide', oder 'die Oide'", wird sie in der Tageszeitung zitiert.
Auch vermeintliche Komplimente wie "Für ihr Alter sehen Sie eh noch gut aus" kann Kummer wenig abgewinnen. Ihre Reaktion darauf: "Was soll das bedeuten?! Ich kenne 80-Jährige, die so witzig und dynamisch sind, wo ich mir denke, dass ich auch gerne so fit wäre", sagt die ehemalige ORF-Wetter-Lady der Tageszeitung.
Mit einem Aspekt des Älterwerdens hadert sie dennoch. "Das ist die Struktur des Körpers, die sich ändert, die finde ich beim Älterwerden nicht schön: Die Haut verändert sich, die Falten werden tiefer", ärgert sich Kummer in der "Krone".
Für Kummer gibt es mehrere Möglichkeiten, mit diesen Veränderungen umzugehen. "Bewegung, Ernährung und positives Mindset. Wenn man zum Beispiel lächelnd in den Tag und ins Leben hineingeht, dann strahlt man das auch aus", stellt sie in der "Krone" klar.
Fehlende Energie verbindet Kummer jedenfalls nicht mit ihrem Alter - nach eigenen Worten schlummert in ihr noch dieselbe Power wie vor 35 oder 40 Jahren.