Der Porsche 911 ist seit 1963 das Herzstück der Stuttgarter Sportwagenmarke. Doch wer auf eine elektrische Version hofft, wird enttäuscht: Eine batterieelektrische Variante des Klassikers wird es nicht geben.
Das hat Porsche-Chef Michael Leiters jetzt unmissverständlich klargemacht. Bei einer Veranstaltung von "auto, motor und sport" erklärte der Manager, dass der Fortschritt beim 911 mit Verbrenner- und Hybridtechnologie gewährleistet werden müsse.
Wie "heise.de" berichtet, betonte Leiters, dass der 911 "ein so ikonisches Produkt" sei. Wo es Sinn mache und der Kunde es wünsche, werde Porsche aber weiterhin in die Elektromobilität investieren.
Mit dem Taycan sei das Unternehmen einst "Pionier der Elektromobilität" gewesen, so Leiters. Vielleicht sei man jedoch "etwas zu früh" dran gewesen. Die Marke müsse die "besseren, überzeugenderen und emotionaleren Produkte" haben als alle anderen.
Mittlerweile hat Porsche neben dem Taycan auch zwei elektrische SUV-Modelle im Angebot: den Macan Electric und den Cayenne Electric. Die aktuelle 911-Generation gibt es hingegen nur als Verbrenner oder Hybrid.
Die E-Autos von Porsche fanden in der Vergangenheit weniger Anklang als erhofft. Ex-Vorstandschef Oliver Blume hatte daher noch vor seinem Abgang die Strategie umgekrempelt: Statt einer ambitionierten Elektrostrategie sollen künftig wieder mehr Verbrenner im Angebot sein.
Leiters hat den Chefposten bei der Volkswagenmarke im Januar 2026 übernommen. Für den Strategiewechsel muss das Unternehmen allerdings eine Milliardensumme investieren.