Moderne Autos lassen sich bequem ohne klassischen Schlüssel starten. Der Funkschlüssel bleibt in der Tasche, das Fahrzeug erkennt ihn automatisch. Doch was tun, wenn die Batterie im Schlüssel leer ist und das Auto ihn nicht mehr erkennt?
Genau dafür gibt es bei vielen Modellen eine einfache Lösung: Ein kleines Schlüsselsymbol im Innenraum zeigt die Stelle an, an der der Schlüssel auch ohne Batterie erkannt werden kann.
Wie "Racing.nl" berichtet, befindet sich dieses Symbol je nach Hersteller an unterschiedlichen Stellen. Bei manchen Autos ist es am Startknopf, bei anderen im Getränkehalter, auf der kabellosen Ladefläche oder in der Mittelkonsole.
Hinter der markierten Stelle sitzt ein Notfallempfänger. Er kann den Transponderchip im Schlüssel auf sehr kurze Distanz auslesen – und braucht dafür oft keine funktionierende Batterie mehr.
Bei japanischen Marken wie Toyota, Nissan oder Mazda muss der Schlüssel direkt an den Startknopf gehalten werden. Bei europäischen Herstellern wie Volkswagen, BMW oder Mercedes liegt die Erkennungszone häufig in der Mittelkonsole oder bei den Getränkehaltern.
Eine schwache Batterie macht sich nicht immer eindeutig bemerkbar. Manche Autos zeigen zwar eine Warnmeldung an, doch bei Kälte kann eine schwache Knopfzelle schneller Probleme machen.
Experten empfehlen, die Batterie im Autoschlüssel vorbeugend alle zwei bis drei Jahre zu wechseln. Der Austausch kostet nur wenige Euro und kann unnötigen Ärger vermeiden.