Papst Franziskus ist am Ostermontag um 7.35 Uhr verstorben, wie der Vatikan in einer Videobotschaft mitteilte. Er wurde 88 Jahre alt. Weltweit trauern Millionen Menschen um das Oberhaupt der katholischen Kirche – auch Wiens Spitzenpolitiker zeigen sich tief betroffen.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) würdigte Franziskus als "eine prägende Stimme – nicht nur für die Kirche, sondern weit darüber hinaus". Auf der Plattform "X" sprach er sein aufrichtiges Beileid aus.
"Sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit und für eine solidarische Welt hat viele inspiriert. Seine klare Haltung zu weltpolitischen Angelegenheiten war für manche unbequem, aber notwendig. Er hat nicht nur die Kirche, sondern gerade auch die Politik an ihre Verantwortung erinnert: Frieden zu stiften, sich auch in schwierigen Zeiten die Hände zu reichen und die Würde eines jeden Menschen zu respektieren. Möge er in Frieden ruhen", so Ludwig.
Die Wiener ÖVP widmete dem Tod des Papstes einen Instagram-Post. "Ruhe in Frieden, Papst Franziskus", ist zu lesen. Landesparteiobmann Karl Mahrer schreibt auf "X": "Papst Franziskus ist heimgegangen. Die Welt verliert mit ihm einen Hirten, der uns durch seine Worte und sein Leben den Glauben neu nahegebracht hat. Er lebte echte Demut, setzte sich für die Schwächsten ein und war ein Mensch des Gebets und der Versöhnung. In schwierigen Zeiten war er eine Stimme des Friedens und des Gewissens. Wir danken ihm für seinen Dienst an der Kirche und beten für ihn. Herr, gib ihm die ewige Ruhe."
Die Grüne Parteivorsitzende, Judith Pühringer teilte einen Post des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. "Für mich wird der Name Franziskus immer für Nähe und Menschlichkeit stehen", schrieb dieser.
Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos) über die Plattform "X": Mit dem 'Urbi et Orbi' schenkte Papst Franziskus gestern noch Hoffnung. Er öffnete die Kirche für Dialog und setzte sich für eine gerechtere Welt ein. Sein Vermächtnis mahnt uns, Brücken statt Mauern zu bauen – über Grenzen und Unterschiede hinweg. Ruhe in Frieden."
Dominik Nepp, Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, äußerte sich ebenfalls über die Plattform "X": "Papst Franziskus war eine moralische Autorität in einer Zeit globaler Krisen. Sein Pontifikat war geprägt von Bescheidenheit, Einsatz für Frieden, sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der Schwächsten. Die Welt verliert mit ihm eine prägende Stimme des Gewissens. Ruhe in Frieden, Heiliger Vater."
Und weiter: "Das Ableben von Papst Franziskus erfüllt uns Katholiken auf der ganzen Welt mit tiefer Trauer. Noch am Ostersonntag spendete er der Welt den Segen Urbi et Orbi – ein letztes, kraftvolles Zeichen seines unerschütterlichen Glaubens und seiner geistlichen Stärke."