Für Studenten

Preis-Knaller: Ministerin bringt jetzt 5-Euro-Menü

Ab Herbst sollen Studenten in der Uni-Mensa täglich ein warmes Menü um weniger als 5 Euro bekommen, kündigt SP-Wissenschaftsministerin Holzleitner an.
Angela Sellner
14.04.2026, 12:30
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Leberkässemmel, Pizzaschnitte, Weckerl aus dem Supermarkt, dazu ein Getränk und vielleicht noch etwas Süßes – da sind schnell 10 Euro weg. Für viele Studenten ist die Verpflegung im Uni-Alltag eine finanzielle Herausforderung. Ganz zu schweigen vom Aspekt einer ausgewogenen, gesunden Ernährung.

Mit dem Programm "Mensa 2030" will das Wissenschaftsministerium jetzt günstige und gleichzeitig ausgewogene Mahlzeiten an Hochschulen ermöglichen.

Täglich warmes Menü

Konkret sollen Studenten künftig täglich ein warmes Menü um weniger als 5 Euro bekommen. Der Start ist mit dem Wintersemester 2026/27 geplant. Voraussetzung: Die jeweilige Uni macht beim Programm mit und verpflichtet ihre Mensabetreiber zu klar definierten Qualitätsstandards.

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) bringt leistbare Verpflegung an Hochschulen auf den Weg.
Helmut Graf

Der Zugang zum Billig-Menü soll unkompliziert funktionieren – etwa über den Studierendenausweis oder spezielle Semesterregelungen. Wichtig dabei: Die günstigen Preise gelten ausschließlich für Studenten.

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ): "Studieren darf nicht an finanziellen Belastungen im Alltag scheitern. Mit dem 5-Euro-Mensa-Menü schaffen wir Entlastung und sichern gesundes, leistbares Essen für Studierende."

Klare Qualitätsstandards

Das Ministerium unterstützt die Umsetzung des Studenten-Menüs finanziell. Rund 4 Millionen Euro pro Jahr sind dafür eingeplant (aus Umschichtungen und Rücklagen im Budget des Ressorts).

Betriebe bekommen die Mehrkosten ersetzt, wenn sie die Vorgaben erfüllen. Zusätzlich sind laufende Kontrollen geplant, um die Qualität sicherzustellen.

Nicht alle Standorte werden sofort dabei sein. Welche Hochschulen zum Start teilnehmen, entscheiden diese selbst. Ziel ist aber ein schrittweiser Ausbau in ganz Österreich.

Für Studenten an nicht teilnehmenden Universitäten bleibt der bestehende Mensabonus der ÖH weiterhin bestehen.

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