Kolumne LiebesLeben

Promille-Probleme: Wann es zu viel des Guten wird

Wer gerne trinkt, läuft in Gesellschaft meist zur Höchstform auf. Auf der Suche nach Leichtigkeit kann der Spaß im Glas aber schnell überhandnehmen.
Sandra Kartik
21.01.2026, 06:00
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Das letzte Getränk war eines zu viel. Der Magen wird flau, die Zunge schwer. Jetzt muss es schnell gehen. Ab nach Hause, bevor man etwas sagt oder tut, was man später bereut. Ist es schon fragwürdiges Trinkverhalten, wenn man bei Freunden gleichzeitig zwei "leichte" Wodka Wellness bestellt und beide auch austrinkt? Oder ist man nur höflich? Ist es ein Zeichen von Lebenslust oder eher bedenklich, wenn man sich zu später Stunde in voller Promille-Pracht hoffnungsvoll dem Vis-à-Vis präsentiert und dabei Großes erwartet?

"Ich mag die Aufbruchstimmung beim Trinken, plötzlich wird alles möglich", beschreibt G. das kurzfristige Wegfallen aller Pflichten, Ängste und Sorgen. Endlich Leichtigkeit – bis zum Morgengrauen. Gemeinsam beschwipst zu sein, ist leider meist lustig und schafft bleibende Erinnerungen – wenn man nicht gerade zu heftigen Spaß im Glas hatte. Aber ab wann wird es zu viel? Regelmäßige Genießer werden es nicht gerne hören: Ein Achtel Wein oder großes Bier pro Tag sind laut Empfehlungen schon Obergrenze. Körper und Psyche melden sich aber ohnehin verlässlich und verlangen irgendwann nach einer Pause. Bis sich die nächste Gelegenheit bietet, die Trockenperiode zu beenden.

Ich schreibe wöchentlich über das Thema Liebe und das Leben. Was beschäftigt dich gerade? Mail mir gerne an: [email protected].

{title && {title} } sk, {title && {title} } 21.01.2026, 06:00
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