"Im Juni steht Wien ganz im Zeichen von Vielfalt, Respekt und Sichtbarkeit. Mit unserer Teilnahme an der Vienna Pride, kreativen Mitmachaktionen und Veranstaltungstipps laden wir Kinder, Jugendliche und Familien ein, sich mit Vielfalt, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt auseinanderzusetzen", heißt es auf der Homepage von WIENXTRA. Und weiter: "Der Pride-Monat ist für WIENXTRA eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wofür wir das ganze Jahr über stehen: eine Stadt, in der alle jungen Menschen so sein können, wie sie sind."
Diese Angebote richten sich an Kinder – und das stößt der FPÖ sauer auf. Klubobmann Maximilian Krauss kritisiert die von der Stadt Wien finanzierte Einrichtung scharf und kündigt eine gemeinderätliche Anfrage an. Die Freiheitlichen wollen unter anderem wissen, welche Angebote finanziert werden und wie hoch die Kosten dafür sind.
"Dass rot-pinke Ideologen mittlerweile schon Dreijährige mit ihrer Queer- und Transgender-Agenda erreichen wollen, ist ein gesellschaftspolitischer Tiefpunkt. Kinder in diesem Alter brauchen eine unbeschwerte Kindheit und keine ideologischen Experimente. Rot-Pink hat jedes Maß verloren", erklärt Krauss.
„Dafür darf kein einziger Euro Steuergeld mehr verschwendet werden“Maximilian KraussKlubchef FPÖ Wien
Besonders kritisch sieht die FPÖ die öffentliche Finanzierung der Angebote. "Die Wienerinnen und Wiener finanzieren mit ihren Abgaben eine Einrichtung, die sich fast ausschließlich als Plattform für linke Gesellschaftspropaganda betätigt. Dafür darf kein einziger Euro Steuergeld mehr verschwendet werden", so Krauss.
Der FPÖ-Politiker spricht von einer falschen Schwerpunktsetzung der Stadtregierung und verweist auf andere Herausforderungen in Wien.
"Es ist beschämend, dass Erwachsene glauben, ihre ideologischen Vorstellungen bereits Dreijährigen vermitteln zu müssen. Eine derartige Frühsexualisierung von Kindern ist eine Schande und hat in einer von der öffentlichen Hand finanzierten Einrichtung nichts verloren."
Die Wiener FPÖ will das Thema nun auch politisch weiterverfolgen. "Während viele Familien unter Rekordteuerung, Wohnkostenexplosion und zunehmenden Sicherheitsproblemen leiden, beschäftigt sich Rot-Pink damit, Kleinkinder mit Gender- und Queer-Themen zu konfrontieren. Diese Prioritätensetzung zeigt einmal mehr, wie weit sich die Stadtregierung von den Sorgen der Menschen entfernt hat", so Krauss.