Das steckt dahinter

ORF-Radiosender boykottiert neuen Song von Hannah

Mit "Treue Seele" zeigt sich Hannah von ihrer persönlichsten Seite. Doch ausgerechnet dieses Lied sorgt nun dafür, dass der ORF sie jetzt boykottiert.
Jochen Dobnik
04.06.2026, 18:40
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Heute vor allem als Partykanone bekannt ("Aussa mit de Depf"), die jede Veranstaltung zum Beben bringt, schlägt Hannah in ihrem Song "Treue Seele" ruhige und tiefgründige Töne an.

Als bekennende Hundeliebhaberin ist der Song für sie eine besondere Herzenssache. Inhaltlich geht es um die einzigartige und besondere Verbindung zwischen Mensch und Hund, um Loyalität, Ehrlichkeit und bedingungslose Liebe – doch ausgerechnet damit landet sie bei einigen Radiostationen jetzt auf der roten Liste.

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"Hunde lieben einen, egal wer man ist. Sie schauen nicht darauf welchen Beruf du hast, welchen Status du hast, schauen nicht auf den Erfolg oder Misserfolg, ob du geschminkt bist oder nicht etc. Sie wollen einfach nur von dir geliebt werden. Gerade in unserem Beruf und der oft oberflächlichen Showwelt ist es für mich wunderschön nach Hause zu kommen und diese echte Liebe zu spüren", erzählt die Sängerin im "Heute"-Talk.

Obwohl Hannah normalerweise den Großteil ihrer Songs selbst schreibt, stammt "Treue Seele" diesmal aus der Feder einer Freundin - nämlich Anita Kollmann, die u.a. viele Hits von Melissa Naschenweng geschrieben hat. Diese hatte ihr den Titel angeboten und Hannah war sofort begeistert und merkte, dass das IHR Song ist. Der Song drückt perfekt ihre Beziehung zu ihren Hunden aus und somit wollte Hannah das Lied unbedingt aufnehmen.

Doch eine Textzeile daraus sorgt bei vielen Radiostationen derzeit für Entsetzen. "Weil ich darin singe, 'I woaß was i an dir [ihrem Hund, Anm.] hob, denn du bist a Geschenk und vül besser als so moncher Mensch', weigert sich z.B. der ORF Radio Steiermark den Song zu spielen", schüttelt Hannah im "Heute"-Talk verständnislos den Kopf.

Und weiter: "Sie meinten, man dürfe das doch nicht sagen. Aber erstens, ist das ja keine Verallgemeinerung und zweitens, bin ich mir sicher, jeder Tierliebhaber kennt solche Menschen, die etwa von Neid oder Missgunst zerfressen sind. So etwas kennen Tiere nicht".

Besonders kreativ sind die Namen ihrer fünf Australian Shepherds: Jimi Hendrix, Janis Joplin, Amy Winehouse, Luna und Rosi. Jeder ihrer Hunde hat – trotz gleicher Erziehung – eine komplett eigene Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen.

"Man kann von Hunden sehr viel lernen. Oft mehr als vom teuersten Persönlichkeitsentwicklungs-Seminar", sagt Hannah. In der Steiermark betreibt die Sängerin mit einer Freundin auch eine kleine Hobby-Hundezucht.

{title && {title} } dob, {title && {title} } Akt. 04.06.2026, 19:21, 04.06.2026, 18:40
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