Am Dienstag, 27. Oktober, gegen 15.30 Uhr wurden die Feuerwehrleute zu einer ungewöhnlichen Tierrettung alarmiert. Ein junges Reh hatte sich auf ein weitläufiges, eingezäuntes Betriebsgelände verirrt und fand nicht mehr hinaus.
Das völlig verängstigte Wildtier geriet zunehmend in Panik. Immer wieder rannte es mit voller Wucht gegen den Drahtmaschenzaun. Die Feuerwehr musste rasch handeln, doch das Reh machte es seinen Rettern alles andere als leicht.
Das Gelände war stellenweise dicht mit Sträuchern und Dornenbüschen bewachsen. Während die Feuerwehrleute versuchten, das Tier einzufangen, flüchtete es immer wieder quer über das Grundstück. Für die Einsatzkräfte wurde die Rettungsaktion zur schweißtreibenden Verfolgungsjagd.
Rund eine halbe Stunde lang hielten die Einsatzkräfte durch, ehe einem Feuerwehrmann schließlich der entscheidende Zugriff gelang. In einem Gebüsch konnte er das junge Reh trotz heftiger Gegenwehr packen.
Anschließend trugen die Feuerwehrleute das gesicherte Tier über eine Straße zu einer geeigneten Stelle. Dort wurde das Reh wieder in die Freiheit entlassen.
Eines steht fest: Ein zusätzliches Fitness-Training dürften sich die Feuerwehrleute nach diesem tierisch anstrengenden Einsatz erspart haben.