Ein Großeinsatz mit glücklichem Ausgang im Bezirk Tulln! Seit Mittwochmittag, 28. Oktober, wurde ein Mann Anfang 50 im Raum Königstetten vermisst. Zahlreiche Einsatzkräfte durchkämmten daraufhin die umliegenden Waldgebiete. Kurz vor 20 Uhr dann die erlösende Nachricht: Der Vermisste konnte lebend gefunden werden. Den entscheidenden Riecher hatte ausgerechnet eine vierbeinige Retterin.
Am Mittwochnachmittag alarmierte Notruf Niederösterreich alle fünf Rettungs- und Suchhundeorganisationen. Insgesamt rückten 26 Hundeführer und mehrere freiwillige Helfer aus. Zehn weitere Hundeführer standen für einen möglichen zusätzlichen Einsatz bereit.
Auch die Polizei beteiligte sich mit mehreren Streifen, einer Drohne, einem Polizeihubschrauber und einem Diensthundeführer an der groß angelegten Suchaktion. Rund um Königstetten wurden weitläufige Waldgebiete systematisch abgesucht.
Nach rund drei Stunden intensiver Suche kam schließlich der Durchbruch: Suchhündin "Gracy" vom Roten Kreuz schlug in einem Waldstück rund zwei Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt an. Gemeinsam mit ihrer Hundeführerin Sari konnte die Vierbeinerin den Vermissten lebend aufspüren. Ebenfalls am erfolgreichen Fund beteiligt waren Sandra von der Suchhundebrigade mit ihrem Hund Baghira sowie Helfer Matthias.
"Durch die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen konnte die vermisste Person nach rund drei Stunden lebend gefunden werden", erklärte Stefan Tucek, Einsatzleiter der Rettungshunde Niederösterreich. Der Vermisste hatte ein gesundheitliches Problem erlitten.
Nach dem Fund kümmerten sich die anwesenden Hundeführer und Helfer zunächst um den Mann. Anschließend wurde der Rettungsdienst alarmiert, der den 51-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachte.
Damit nahm die groß angelegte Suchaktion ein glückliches Ende. Und eine hatte sich an diesem Abend ein besonders großes Lob verdient: Suchhündin Gracy, die mit ihrer feinen Nase zur Heldin des Einsatzes wurde.