Ältester Futsal-Klub im Land

Rekordmeister in Schieflage! Arnie soll Klub retten

Futsal-Klub "Stella Rossa" revolutionierte Österreichs Hallenzauber, nun steht der Verein vor stürmischen Zeiten. Dem Rekordmeister geht das Geld aus.
Robert Cajic
14.08.2025, 20:23
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Österreichs Futsal-Pionier und Rekordmeister "Stella Rossa" zaubert mit dem Ball seit 1998 in den heimischen Hallen und löste den Bandenzauber durch die offizielle Futsalvariante ab. Für den "roten Stern" aus Wien könnte das Licht aber bald ausgehen.

Denn: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht der Klub vor dem Nichts – nachdem ein Hauptsponsor abgesprungen war, kämpft der Traditionsklub um seine Existenz. Ausgerechnet ÖFB-Rekordnationalspieler Marko Arnautovic soll helfen.

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Zahlreiche bekannte Namen tummeln sich auch heute im Kader der "Stella Rossa" – so spielen unter anderem die Söhne der Austria-Legenden Herbert Gager und Thomas Flögel (Manuel Gager und Alec Flögel) für Österreichs Futsal-Rekordchampion.

Mastermind hinter dem Klub ist der Wiener Aleksandar Ristovski. Der brennende Roter-Stern-Belgrad-Fan brachte den Futsal nach Österreich – schnelle Moves, das Spiel mit dem Ball unter hohem Druck und viele Tore faszinierten den Sportdirektor des Vereines schon immer.

Hauptsponsor weg – Kicker spielen gratis

Nachdem ein Hauptsponsor abgesprungen war, fehlen "Stella Rossa" nun rund 20.000 Euro für die anstehende Saison. Für den Futsalklub aus Wien eine unübliche Situation. Die Spieler sollen laut Stella-Boss Ristovski voll und ganz hinter dem Verein stehen und zugesichert haben, unentgeltlich spielen zu wollen. Und ausgerechnet jetzt soll eine aktive ÖFB-Legende dem gebeutelten Verein helfen: Laut "Heute"-Infos soll Stella-Chef Ristovski derzeit Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit mit Marko Arnautovic und seinem Management führen.

Aleksandar Ristovski gibt sich auch in stürmischen Zeiten kämpferisch – seine Mannschaft gibt ihm volle Rückendeckung.
Fussballfotograf AT | Vrano

Alles begann in Bari – die Story zu Österreichs Futsal-Rekordmeister

Im Gespräch mit "Heute" erklärt Stella-Boss Aleksandar Ristovski, was das Herzensprojekt "Stella Rossa" für ihn und Österreichs Futsalszene bedeutet: Aufgewachsen in Wien, erlebte der damals 25-jährige Roter-Stern-Belgrad-Fan das Europapokalfinale in Bari. Roter Stern Belgrad krönte sich in diesem gegen Olympique Marseille zum Sieger des Champions-League-Vorgängers.

Die Mannschaftsnamen waren auf Italienisch geschrieben und so stieß Ristovski erstmals auf den Vereinsnamen "Stella Rossa". So entstand in weiterer Folge die Idee, einen Futsalverein für den Hallensport zu gründen. Jahre später spielten unzählige Kicker aus Österreich in den rot-weißen Trikots der "Stella Rossa" – ob bei Kinderturnieren oder in der Meisterschaft. Der Futsalsport manifestierte sich im Lande, seit Jahren gibt es auch eine offizielle Nationalmannschaft. Der erste Co-Trainer in der ÖFB-Futsal-Geschichte: Aleksandar Ristovski.

Für Ristovski steht fest: Jeder Cent zählt. Ob die Trikots des Futsal-Rekordmeisters bald mit dutzenden Sponsoren wie die Wäsche des TSV Hartberg versehen werden? Der Stella-Boss hätte nichts dagegen, erklärt er im "Heute"-Talk.

Auch ÖFB-Rekordnationalspieler Marko Arnautovic könnte dem gebeutelten Futsal-Klub nun unter die Arme greifen – damit Österreichs "roter Stern" auch weiterhin in den heimischen Hallen strahlt.

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