Die Causa Florian Teichtmeister bekommt eine neue Wendung! Der tief gefallene Ex-Burgschauspieler wurde Ende September in Bayern festgenommen, nachdem er auf dem Oktoberfest beim Konsum von Kokain ertappt worden sein soll. Laut einem Bericht der "Krone" sieht die Justiz nun "akute Rückfallgefahr" – weil Drogen seine psychische Störung wieder auslösen könnten.
Teichtmeister, für den die Unschuldsvermutung gilt, soll sich laut Ermittlern am 27. September auf einem WC am Oktoberfest eine "Line" gezogen haben. Ein Polizist hörte mit – und erwischte ihn auf frischer Tat. Bei einer Kontrolle fanden die Beamten 0,88 Gramm Kokain. Die Meldung ging an das Wiener Landesgericht, wo Richter Stefan Apostol umgehend die Festnahme anordnete.
In der Anordnung heißt es, der Konsum von Kokain habe Teichtmeister bereits früher "derart destabilisiert", dass es zu seiner "Drogen-Kinderpornographie-Spirale" gekommen sei. Damit verstoße er gegen die strikte Abstinenz, die Voraussetzung für seine bedingte Entlassung war. Teichtmeister war am 5. September 2023 wegen Besitz und Herstellung von Missbrauchsdarstellungen zu zwei Jahren bedingter Haft plus bedingter Einweisung verurteilt worden.
Nun sitzt der 45-Jährige auf der psychiatrischen Abteilung einer Wiener Justizanstalt. Dort kann er laut "Krone" bis zu vier Wochen angehalten werden – bei Bedarf kann die Maßnahme um drei Monate verlängert werden. Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten von Gerichtsexperte Peter Hofmann soll klären, ob Teichtmeister dauerhaft in einer Anstalt untergebracht werden muss.
Sein Anwalt Rudolf Mayer betont gegenüber der "Kronen Zeitung", der Richter habe "gesetzeskonform gehandelt". Laut Justiz besteht jedoch die dringende Befürchtung, "dass aufgrund des Kokainkonsums beim Betroffenen mit gerichtlicher Strafe bedrohte Handlungen mit schweren Folgen unmittelbar bevorstehen."
Ob Teichtmeister zurück in die Freiheit darf oder fix eingewiesen wird, entscheidet sich nach dem Gutachten – und das dürfte wohl endgültig über seine Zukunft bestimmen.