Krieg im Nahen Osten

Salzburger sollen auf dem Landweg von Dubai nach Hause

Zwei junge Salzburger sitzen aufgrund des Irankriegs in Dubai fest. Wie jetzt ihr Alltag aussieht und was die Botschaft ihnen rät.
Heute Life
02.03.2026, 16:46
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Die beiden Salzburger Matthäus Heigl und Philipp Posch wollten am Samstag eigentlich schon die Heimreise von Dubai antreten, als ihr Flug plötzlich gestrichen wurde. Kurz darauf sei der gesamte Flughafen evakuiert worden – wegen möglicher Raketenangriffe aus dem Iran.

"Alleine wieder aus dem Flughafen hinauszukommen hat wegen der ganzen Sicherheitschecks fünf oder sechs Stunden gedauert", erzählt Matthäus Heigl im Telefonat mit "Heute". Zu dem Zeitpunkt hätten sie jedoch noch gar nicht gewusst, wie ernst die Lage wirklich war. "Erst später haben wir gehört, dass die umliegenden Regionen bereits angegriffen wurden und als wir realisierten, dass auch Dubai schon angegriffen wurde, kam die Nervosität hoch", erklärt der 26-Jährige.

Bomben und Druckwellen

Am Abend hätten sie Bombengeräusche gehört und auch leichte Druckwellen verspürt, so der 26-Jährige. Zu diesem Zeitpunkt sei die erste Notfallmeldung auf das Handy gekommen: "Wir sollten uns von Fensterscheiben und Türen fernhalten und in einem Keller Schutz suchen. Das haben wir in der Tiefgarage unseres Hotels gemacht." Eine Stunde lang hätte er mit seinem 27-jährigen Freund dort verharrt, dann sei die Nacht relativ ruhig gewesen.

„Nahezu im 5-Minuten-Takt gab es Detonationen.“

"Am nächsten Tag haben wir die Rauchwolke vom Flughafen gesehen, immer wieder sind Bomben gefallen. Heute sind wir noch mehr zwischen Hotelzimmer und Tiefgarage gependelt. Nahezu im 5-Minuten-Takt gab es Detonationen."

Botschaft empfiehlt Landweg

Zwar werden die beiden gut versorgt, fühlen sich vom Außenministerium jedoch alleine gelassen. "Wir stecken fest, verlassen das Hotel nicht und fühlen uns von der Botschaft im Stich gelassen."

In einer Nachricht habe man ihnen geraten, entweder eine Möglichkeit über den Landweg zu finden oder abzuwarten, bis sich die Situation wieder stabilisiert. "Wir wissen derzeit nicht, wie es weitergeht und hoffen, dass wir bald nach Hause können."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.03.2026, 17:01, 02.03.2026, 16:46
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