Eine Nachricht vom Hotel, ein Zahlungslink und die Aufforderung, schnell eine Reservierung zu bestätigen: Was seriös klingt, kann eine Falle sein. Aktuell häufen sich betrügerische Nachrichten, die auf den ersten Blick täuschend echt wirken. Auch Gäste des 5-Sterne-Luxus- und Wellnesshotels Krallerhof sind betroffen. Das Salzburger Hotel warnt daher ausdrücklich vor gefälschten E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und SMS.
Die Betrüger verwenden dabei teilweise den Namen des Hotels und versuchen, ihre Opfer zur Preisgabe sensibler Zahlungs- oder Kreditkartendaten zu bewegen.
Besonders tückisch: Die Nachrichten können einen realen Hotelaufenthalt zum Thema haben und dadurch glaubwürdig erscheinen. Häufig werden Empfänger aufgefordert, eine Buchung über einen Link zu bestätigen oder eine Zahlung vorzunehmen. "Sie enthalten teilweise den Namen unseres Hotels und fordern dazu auf, über einen Link eine Reservierung zu bestätigen oder Zahlungs- bzw. Kreditkartendaten einzugeben", warnt der Krallerhof.
Genau hier sollten Gäste besonders aufmerksam werden. Denn auch echte Anzahlungsaufforderungen eines Hotels können einen Zahlungslink enthalten. Entscheidend sind daher die Details.
Das Krallerhof nennt mehrere Merkmale, mit denen sich echte Zahlungsaufforderungen von Fälschungen unterscheiden lassen:
Wer eine Nachricht erhält, die auch nur geringfügig verdächtig wirkt, sollte keinesfalls den darin enthaltenen Link öffnen. Stattdessen empfiehlt das Hotel, direkt Kontakt aufzunehmen – und zwar ausschließlich über die offiziellen Kontaktdaten auf der Hotel-Website oder jene, die bereits bekannt sind.
Für den Krallerhof werden dafür die Telefonnummer +43 6583 8246 und die E-Mail-Adresse [email protected] genannt.
Wichtig: Auch die Kontaktdaten in einer verdächtigen Nachricht sollten nicht verwendet werden. Sie könnten ebenfalls von den Betrügern stammen.
Wer bereits auf einen verdächtigen Link geklickt und dort Kartendaten eingegeben hat, sollte keine Zeit verlieren. Das Hotel rät in diesem Fall, umgehend die eigene Bank oder das Kreditkarteninstitut zu kontaktieren und die Karte sperren zu lassen.
Für Datenschutzfragen verweist das Hotel zudem an seinen Datenschutzbeauftragten, die Proliance GmbH.