Sonne, Strand – und eine Falle

Kapverden: Dieser Einreise-Fehler wird jetzt teuer

Wer auf den Kapverden die Online-Registrierung vergisst, zahlt seit Juli deutlich mehr. Die Gebühr hat sich verdoppelt.
Heute Life
07.10.2026, 15:28
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Weiße Strände, Vulkane und ganzjährig angenehme Temperaturen: Die Kapverden sind gerade in den kalten Monaten ein beliebtes Reiseziel. Für europäische Urlauber ist die Einreise grundsätzlich unkompliziert.

Doch eine Formalität kann schnell ins Geld gehen. Wer die vorgeschriebene Online-Registrierung vor der Abreise vergisst, muss seit 1. Juli 2026 deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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Registrierung vor dem Abflug ist Pflicht

Österreichische Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen grundsätzlich kein Visum. Trotzdem ist eine elektronische Vorabregistrierung bei der Polícia National de Cabo Verde vorgeschrieben. Dabei müssen unter anderem Passdaten, Reisezeitraum, Flugnummer und Unterkunft angegeben werden. Die Registrierung sollte bis spätestens fünf Tage vor der geplanten Einreise erfolgen.

Für die reguläre Online-Anmeldung werden 3.400 kapverdische Escudos fällig – umgerechnet rund 31 Euro.

Wer erst am Flughafen zahlt, zahlt doppelt

Besonders bitter wird es für Urlauber, die die Registrierung vergessen. Seit Anfang Juli wird bei einer Anmeldung erst bei der Einreise die doppelte Gebühr verlangt. Statt rund 31 Euro werden dann 6.800 Escudos fällig – etwa 62 Euro. Auf diese Änderung weist unter anderem das britische Außenministerium hin. Wer also entspannt aus dem Flieger steigen will, sollte die Formalität bereits vor Reiseantritt erledigen.

Reisepass, Messer und Bargeld

Für die Einreise reicht zudem ein Personalausweis nicht aus. Urlauber benötigen einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens drei Monate gültig ist.

Vorsicht ist zudem beim Handgepäck geboten. Bestimmte Messer und andere Gegenstände mit einer Klingenlänge ab sechs Zentimetern dürfen nicht mitgeführt werden. Auch Pfeffer- und Abwehrsprays sind problematisch.

Wer größere Bargeldsummen mitnimmt, sollte ebenfalls genau hinsehen. Bis zu einer Million kapverdische Escudos – rund 9.100 Euro – dürfen eingeführt werden. Für höhere Beträge ist eine Bestätigung der Nationalbank von Cabo Verde erforderlich. Die Regelung gilt auch bei der Ausfuhr.

Strenge Regeln bei Drogen

Besonders hart gehen die kapverdischen Behörden gegen Drogenbesitz und Drogenhandel vor. Das Auswärtige Amt spricht von einer Null-Toleranz-Politik.

Verstöße können demnach hohe Geldstrafen und lange Haftstrafen nach sich ziehen. Wer auf den Kapverden Urlaub macht, sollte sich deshalb nicht nur auf Sonne und Strand einstellen, sondern auch die Einreisebestimmungen genau prüfen.

red,07.10.2026, 15:28
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