Eröffnung mit Ministerin

Samariterbund-Zentrale hat nun Schutz gegen Blackout

In der Pillergasse in Wien wurde die renovierte und erweiterte Zentrale des Samariterbundes Wien mit viel Polit-Prominenz feierlich eröffnet.
Wien Heute
12.06.2026, 18:37
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In Wien-Fünfhaus wurde nun die neue und erweiterte Zentrale des Samariterbunds eröffnet. Enstanden ist ein moderner Standort mit mehr als 3.000 Quadratmetern Fläche. Die Samariterbund-Zentrale bündelt Ausbildung, Beratung und Arbeitsplätze an einem Ort. Insgesamt 125 Arbeitsplätze, der laufende Schulungsbetrieb und eine Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung sind nun unter einem Dach vereint.

Ministerin eröffnet neue Zentrale

Zur feierlichen Eröffnung kamen unter anderem SP-Gesundheitsministerin Korinna Schumann, Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SP) sowie Fünfhaus-Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht. Gemeinsam mit Vertretern des Samariterbundes eröffneten sie den neuen Standort.

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"Mit der modernisierten Zentrale des Samariterbundes Wien entsteht ein Ort, der Ausbildung, soziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung auf vorbildliche Weise miteinander verbindet", so Ministerin Schumann. "Die Investition in moderne Infrastruktur, nachhaltige Energieversorgung und Krisenvorsorge stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit einer wichtigen Hilfsorganisation, sondern schafft auch beste Rahmenbedingungen für jene Menschen, die sich tagtäglich mit großem Engagement für andere einsetzen."

Erste Hilfe und Pflege

Im Zentrum des neuen Standortes steht das Ausbildungszentrum für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst. Jährlich werden dort rund 4.000 Menschen ausgebildet. Sieben flexibel koppelbare Seminarräume bieten Platz für bis zu 200 Teilnehmer gleichzeitig.

Blackout-Vorsorge

Auch bei der Krisenvorsorge wurde aufgerüstet. Eine Photovoltaikanlage und eine umfassende Blackout-Vorsorge samt Netzersatzanlage sollen den Betrieb absichern. Die optimierte Gebäudehülle senkt den Heizenergiebedarf um rund 20 Prozent. Dazu kommen Fernwärme, energieeffiziente Kühlung mit Abwärmenutzung für Warmwasser und kontrollierte Raumlüftung. "Die Rettungsorganisationen sind in der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung essenziell", so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SP). "Der Samariterbund ist eine der tragenden Säulen dieser Rettungskette in Wien."

Wichtiger Standort für Bezirk

Auch für Rudolfsheim-Fünfhaus sei der Ausbau wichtig, so Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht: "Eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur ist für den Bezirk essenziell." Durch die neuen Räume können alle Angebote an einem Standort zusammengeführt werden.

"Vorzeigeprojekt"

"Die neue Zentrale in der Pillergasse ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit, auf das man stolz sein kann. Selbstverständlich geht es auch um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind das Herzstück des Samariterbundes", so Franz Schnabl, Präsident des Samariterbundes Österreich.

Alles unter einem Dach

"Die vielen Ehren- und Hauptamtlichen sowie die betreuten Menschen unserer zahlreichen Einrichtungen und Angebote finden in diesem Gebäude einen Ort der Begegnung, für Austausch und gemeinsame Aktivitäten – von der Samariterjugend bis zu Seniorentreffs, aus dem Bereich der Führungskräfteausbildung bis zum Katastrophenhilfsdienst", erklärt Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbundes Wien. "Mit der Renovierung und Erweiterung schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und die Menschen, die wir begleiten", so Geschäftsführer Oliver Löhlein.

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