Kurz vor Weihnachten ist in Altheim (Bez. Braunau) die Unsicherheit groß: Neben den Standorten Linz-Zeppelinstraße, Peuerbach und Vöcklamarkt ist auch dort die Unimarkt-Filiale seit Samstag geschlossen. Damit verlieren nun viele Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.
Bürgermeister Harald Huber (FPÖ) betont im Gespräch mit "Heute", dass die Nahversorgung für die Bevölkerung trotz allem gesichert sei. "Wir haben auch Spar, Billa und Penny. An der Gemeindegrenze noch einen Hofer", erklärt der Ortschef.
Im Mittelpunkt stehen für ihn aber die Beschäftigten der geschlossenen Filiale: "Für die Bediensteten ist es natürlich ein Drama", so Huber. Der Zeitpunkt verschärfe die Situation zusätzlich: "Wenn man kurz vor Weihnachten arbeitslos wird, das ist ein Schlag in den Magen."
Der Ortschef zeigt Mitgefühl für die Betroffenen: "Leider Gottes ist das so passiert. Das tut mir wirklich leid", so Huber. Wie es für die Mitarbeiter in Altheim konkret weitergeht, ist derzeit noch offen. Am Sonntag konnte der Bürgermeister noch keine Angaben dazu machen, ob Betroffene schon in anderen Supermärkten untergekommen sind.
Nicht ganz so düster schaut es für andere Unimarkt-Standorte aus: Kürzlich kündigte Spar die geplante Übernahme von insgesamt 23 Filialen an – fünf davon in Oberösterreich. Angemeldet ist das schon bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), die jetzt jede Filiale einzeln prüft.