Ein gefährlich fahrender Lkw hat am Montag auf der A23 in Wien einen Einsatz ausgelöst. Der Lenker stand offenbar unter Drogeneinfluss.
Im Zuge einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung Wien meldeten Zeugen ein 40 Kilogramm schweres Sattelzugfahrzeug, das im Bereich St. Marx in Schlangenlinien unterwegs war. Die Polizei stoppte den Lkw mit polnischer Zulassung und führte eine Kontrolle durch.
Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass der 34-jährige Fahrer durch Suchtgift beeinträchtigt war. Ein vor Ort durchgeführter Speicheltest bestätigte diesen Verdacht. In weiterer Folge wurde der Mann einem Amtsarzt vorgeführt und der Führerschein vorläufig abgenommen.
Da der Lenker keine Sicherheitsleistung hinterlegen konnte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Der Lkw musste stehen bleiben, bis die geforderte Zahlung erfolgt.
Auch darüber hinaus zog die Schwerpunktaktion mehrere Verstöße nach sich: Zwei Lenker waren alkoholisiert unterwegs – mit 0,37 und 1,72 Promille. In einem weiteren Fall verweigerte ein Fahrer die Untersuchung durch den Amtsarzt bei Verdacht auf Suchtgiftbeeinträchtigung.
Zusätzlich kam es zu einer Anzeige wegen Gefahr im Verzug aufgrund einer massiven Lärmüberschreitung von 13,2 dBA. Insgesamt wurden 25 Organmandate ausgestellt und 30 Alkovortests durchgeführt.