Das Winterwetter hat Österreich fest im Griff. Jetzt sorgt Sturmtief "Elli" für Glatteis- und Schneewarnungen in weiten Teilen des Landes.
Das Gefährliche: Vom Innviertel bis in die Südoststeiermark gibt es vorübergehend auch Regen Die Folge: Glatteisgefahr. Ab Mittag setzt dann im zentralen Bergland teils kräftiger Schneefall bis in die Täler ein.
In Oberösterreich sorgt die unerbittliche Witterung ebenfalls für chaotische Zustände. Für die Helfer gibt es keine Verschnaufpause. Ein Blick auf die Einsatzstatistik der Feuerwehr zeigt: Alle paar Minuten müssen im gesamten Land Lenker aus misslichen Lagen befreit werden. Sowohl Autos als auch Lkw sind betroffen.
Ausnahmezustand auch in der Landeshauptstadt: Linz ist von einer dicken Schneehaube bedeckt. Für viele Verkehrsteilnehmer gibt es kein Weiterkommen mehr. Der Wochenmarkt am Hauptplatz gestaltet sich wildromantisch: Man fühlt sich in einen Wintersportort versetzt.
Wegen der bitteren Kälte frieren sogar Flüsse zu. Auf der Linzer Donau war am Donnerstag der Eisbrecher unterwegs, um den Weg für die Schiffe freizuhalten.
Mit ihren 60 Tonnen und knapp 22 Metern Länge fräst sich die MS Eduard durch bis zu 15 Zentimeter dickes Eis. Zuletzt betrug die Schicht rund fünf Zentimeter. Das Spezialschiff verfügt über einen stahlverstärkten Bug und eine extra Schutzschicht aus Stahlblech rund um den Rumpf.