12-Jähriger kämpft um Leben

Scooter-Lenker (14) gesteht – "Angst vor Konsequenzen"

Ein 12-Jähriger kämpft nach einem E-Scooter-Sturz um sein Leben. Der 14-jährige Lenker stellte sich inzwischen der Polizei.
Newsdesk Heute
22.09.2026, 20:23
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Ein 12-Jähriger liegt nach einem E-Scooter-Unfall in Wien weiterhin in kritischem Zustand im Spital. Der zunächst geflüchtete Lenker hat sich inzwischen bei der Polizei gestellt.

Der schwere Unfall ereignete sich am Montag gegen 17.15 Uhr im Bereich der Pfalzgasse in der Donaustadt. Ein zunächst unbekannter E-Scooter-Lenker war gemeinsam mit einem 12-jährigen Buben auf einem E-Scooter unterwegs. Sie fuhren auf einer Parallelstraße zur Pfalzgasse von der Stemolakgasse in Richtung Schukowitzgasse.

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Nach Angaben eines Zeugen touchierte der Lenker einen Randstein. Daraufhin stürzten beide zu Boden. Der 12-Jährige blieb reglos liegen. Ein Zeuge eilte dem Buben zu Hilfe und forderte den augenscheinlich jugendlichen Lenker nach eigenen Angaben ebenfalls auf, sich um den Verletzten zu kümmern.

Lenker fuhr einfach davon, ließ Opfer liegen

Stattdessen soll der Lenker wieder auf den E-Scooter gestiegen und davongefahren sein. Der Bub musste von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt werden. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen in den Schockraum eines Spitals gebracht. Nach Angaben des behandelnden Arztes befand sich der 12-Jährige in kritischem Zustand.

Am Dienstag kam es dann zur Wende in dem Fall. Der zunächst unbekannte Lenker stellte sich gegen 14.10 Uhr gemeinsam mit seiner Mutter in einer Polizeiinspektion in der Donaustadt. Bei dem Jugendlichen stellten die Beamten mehrere Abschürfungen fest.

Bei seiner Befragung gab der 14-jährige österreichische Staatsbürger an, gemeinsam mit dem 12-Jährigen auf dem E-Scooter gefahren zu sein. Nach dem Unfall sei er aus "Angst vor den Konsequenzen" geflüchtet.

Der Jugendliche wurde wegen des Vorfalls angezeigt. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter.

red,Akt. 22.09.2026, 20:52, 22.09.2026, 20:23