Ära geht zu Ende

Seine letzte Rede – Peter Kaiser sagt leise Servus

Landeshauptmann Peter Kaiser blickt auf eine bewegende Amtszeit zurück. Nach 13 Jahren übergibt er am 31. März an Daniel Fellner.
Newsdesk Heute
31.03.2026, 14:02
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In Österreich geht am Dienstag eine politische Ära zu Ende. Nach 18 Jahren in der Kärntner Landesregierung und 13 Jahren als Landeshauptmann übergibt Peter Kaiser in seinem 68. Lebensjahr das Zepter. Der 31. März ist sein letzter Arbeitstag, am 1. April übernimmt Daniel Fellner.

Kaisers letzte Rede

Seine letzte Rede beginnt er mit einem Zitat des Wahlkärntners Peter Alexander: "Sag zum Abschied leise Servus." Wohlüberlegt lege er die Aufgabe als Landeshauptmann nun in jüngere Hände. Fellner werde die Aufgabe "mit Engagement und Herz" übernehmen, das notwendige Format habe er in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. "Ich bin überzeugt, dass unser Land bei ihm in guten Händen ist."

Auch wenn in Kaisers Amtszeit viele Herausforderungen von HYPO über Unwetter und die Pandemie fielen, erfüllt ihn der Blick zurück mit Dankbarkeit. Einen großen Teil seiner letzten Rede nimmt der Punkt Bildung ein, wo sich Kärnten nicht nur in Sachen Gratis-Kindergärten, sondern auch im universitären Bereich enorm weiterentwickelt habe.

Kärnten hat Zukunft

"All unsere Stärken, die vielen positiven Entwicklungen und Initiativen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen", versprüht Kaiser gegen Ende hin Zuversicht. "Faktum ist: Wir, jede und jeder Einzelne in Kärnten hat allen Grund, selbstbewusst und stolz auf unser Heimatland zu sein. Das sollten wir uns auch viel öfter vor Augen halten: Wir sind viel stärker und besser als uns manchmal der Eindruck vermittelt wird."

Kärnten sei aber auch ein Land mit Zukunft – nicht zuletzt Dank der politischen Weichenstellungen der letzten Jahre. "Ich werde Kärnten immer dankbar und eng verbunden bleiben." Schlusssatz: "Dieses Land und seine Menschen haben mein Leben geprägt – und sie werden es weiterhin tun."

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