Im Februar, wenn die Semesterferien starten und die Pisten rufen, packen die meisten Wintersportler Ski, Helm und warme Kleidung - aber eines bleibt oft auf der Strecke: Eine gut sortierte "Ski-Apotheke".
Gerade die Wichtigkeit eines Haut- und Sonnenschutzes wird dabei oft unterschätzt und vergessen. Dabei ist gerade dieser Faktor entscheidend, um Hautschäden, Sonnenbrand und unangenehme Spätfolgen zu vermeiden.
In den Bergen ist die Sonne stärker als viele denken: Mit steigender Höhe nimmt die UV-Strahlung deutlich zu, und die reflektierende Schneeoberfläche verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich. Selbst an kalten oder bewölkten Tagen kann es zu intensiver UV-Exposition kommen – die Haut kann schnell Schaden nehmen, ohne dass man es direkt merkt.
„Fährt man in den Sommerurlaub ist das Erste woran man denkt die Sonnencreme. Im Winterurlaub geht dieser Gedanke eher unter – aber Sonnenschutz sollte zu jeder Jahreszeit getragen werden.“Dermatologin Dr. Barbara Franz
Deshalb gehört Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) unbedingt in jede Ski-Reiseapotheke. Experten empfehlen LSF 30 oder höher – bei langen Tagen auf der Piste sogar noch mehr – und regelmäßiges Nachcremen alle zwei Stunden.
Doch nicht nur die Sonne setzt der Haut zu: Kälte, Fahrtwind und trockene Luft entziehen der Haut Feuchtigkeit und schwächen ihre Barrierefunktion. Ohne geeignete Pflege wird sie schnell spröde, rissig oder gerötet.
Wer den Tag auf der Piste verbringen möchte, sollte sich am besten 15 bis 30 Minuten, bevor er das Haus verlässt, eincremen. Regelmäßig nachcremen ist unverzichtbar, vor allem nach dem Mittagessen oder nach langen Aufenthalten in der Sonne. Zudem sollte auch abseits der Piste nicht auf den Schutz vergessen werden – beim Sonnen in der Hütte, beim Spazieren oder bei Pausen auf der Sonnenterrasse wird die Haut weiterhin der UV-Strahlung ausgesetzt.