So gelang Billa-Mutter Umsatzrekord im Corona-Jahr

Zu Rewe gehören in Österreich: Penny, Billa, Rewe, Billa Plus, ADEG, Bipa 
Zu Rewe gehören in Österreich: Penny, Billa, Rewe, Billa Plus, ADEG, Bipa alexandra.eizinger@gmail.com, Alexandra Eizinger / WirtschaftsBlatt / picturedesk.com
Das Corona-Jahr war im Hinblick auf den Umsatz für Rewe mehr als erfolgreich. 2020 erzielte die Billa-Mutter sogar einen Umsatzrekord. 

Der deutsche Reise- und Einzelhandelskonzern Rewe konnte dank der Übernahme des Fachgroßhändlers Lekkerland im Corona-Jahr 2020 mit über 75 Milliarden Euro Umsatz einen neuen Rekord erzielen. Im Vorjahr waren es im Vergleich dazu noch 62,7 Milliarden Euro. Dank der zweistelligen Zuwachsraten im Supermarkt-Geschäft konnte der Einbruch in der Tourismus-Sparte damit also mehr als ausgeglichen werden.

 Zu dem Rewe-Konzern gehören in Österreich Adeg, AGM, Billa, Billa Plus (ehemaliger Merkur), Bipa, Penny und Sutterlüty.

Am Montag teilte der Rewe-Chef Lionel Souque in Köln mit, er wolle trotz der starken Verluste in der Touristik künftig kräftig investieren und damit auch die Digitalisierung des Konzerns vorantreiben. "Die positive Entwicklung in unserem Handelsgeschäft hat die schweren Belastungen unserer Touristik-Sparte ausgeglichen", schilderte Souque laut APA.

Investitionen hochschrauben

Der Rewe-Chef wolle nun die Investitionen hochschrauben. Der Plan sei es, die Märkte zu modernisieren, die Logistikinfrastrukturen auszubauen und die Digitalisierung weiterzuentwickeln. "Nach rund 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2020 werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Investitionen auf 2,3 Milliarden Euro aufstocken" kündigte er laut der APA an. Ähnlich hohe Investitionen seien auch für die Folgejahre 2022 und 2023 geplant. 

Merkur nun Billa Plus

Für eine große Überraschung bei seinen Kunden sorgte der Rewe-Konzern Anfang des Jahres mit einer unerwarteten Ankündigung: Die Supermarkt-Marke "Merkur" würde es ab April nicht mehr geben. Stattdessen würden sämtliche Filialen zu "Billa Plus" werden. Gesagt, getan – Anfang des Monats wechselten die Filialen schließlich ihr "Image". Binnen kürzester Zeit wurden zehn Millionen Preisschilder ausgetauscht, 40.000 Einkaufswagen adaptiert, 10.000 Beschäftigte neu eingekleidet: Mit einem "Big Bang" ging nun Billa Plus an den Start. (Mehr dazu hier >>)

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