Basilikum ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Mit seinem unverwechselbaren Aroma verfeinert es Pasta, Pizza, Gemüsepfannen und Salate. Schon im antiken Griechenland und Rom nutzte man das Kraut, und auch in der ayurvedischen Küche spielt es eine wichtige Rolle.
Seinen intensiven Geruch und Geschmack verdankt Basilikum den enthaltenen ätherischen Ölen. Diese entfalten sich besonders gut, wenn man das Kraut frisch verwendet. Neben dem tollen Aroma stecken auch Mikronährstoffe wie Magnesium und Kalium im Basilikum.
Wie utopia.de berichtet, liefert Basilikum pro 100 Gramm etwa 46 Kilokalorien, 2,4 Gramm Proteine und 7,5 Gramm Kohlenhydrate. Fett ist kaum enthalten, dafür besteht das Kraut zu 3,1 Prozent aus Ballaststoffen.
Das Kraut kommt auch in der traditionellen Medizin zum Einsatz. Insbesondere bei Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit wird es angewendet. In der ayurvedischen Heilkunde setzt man es auch bei Menstruationsbeschwerden ein. Allerdings sind diese Wirkungen noch nicht wissenschaftlich bestätigt.
Frisches Basilikum kannst du in den meisten Supermärkten im Bund oder im Topf kaufen. Wer es im Topf kauft, kann länger davon ernten. Bei Bio-Produkten wird auf Pestizide verzichtet, was besonders bei Kräutern empfehlenswert ist.
Beim Ernten solltest du ganze Triebe schneiden und nicht einzelne Blätter zupfen. Der Schnitt sollte über einem Blattknoten erfolgen. Das Aroma ist übrigens in der Früh am intensivsten.
Das Kraut eignet sich perfekt für Tomatensalat, Zucchinisalat oder natürlich für Pesto. Damit die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben, sollte man es möglichst frisch verwenden und nicht zu lange erhitzen.