Yale gibt Tipps

Sommerurlaub, aber – diese 5 Fehler laden Diebe ein

Wer verreist, sollte auch ans Zuhause denken. Kleine Gewohnheiten können Einbrechern Hinweise auf eine längere Abwesenheit geben. Yale gibt Tipps.
Digital  Heute
08.07.2026, 20:50
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Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Doch während viele Menschen den Sommer am Meer, in den Bergen oder auf Städtereisen verbringen, bleibt das eigene Zuhause oft tagelang oder sogar mehrere Wochen unbeaufsichtigt. Genau das kann für Einbrecher interessant werden. Nach Angaben des Sicherheitsunternehmens Yale wollen 82 Prozent der Europäer in den kommenden Monaten verreisen. Wer dabei ungewollt verrät, dass niemand daheim ist, erhöht das Risiko eines Einbruchs.

Ein verlassenes Haus fällt schneller auf

Nicht nur offene Fenster oder unversperrte Türen spielen eine Rolle. Oft sind es die kleinen Dinge, die auffallen. Ein überfüllter Briefkasten, Pakete vor der Haustür oder Mülltonnen, die tagelang am Straßenrand stehen, können darauf hindeuten, dass längere Zeit niemand zu Hause ist. Auch dauerhaft geschlossene Rollläden oder eine leere Einfahrt ohne Auto können diesen Eindruck verstärken. Wer verreist, sollte deshalb überlegen, wie das Haus möglichst normal wirkt.

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Es kann helfen, Nachbarn, Freunde oder Verwandte zu bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren, Mülltonnen zu bewegen oder gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Schon kleine Veränderungen lassen ein Haus bewohnt erscheinen. Auch die sichtbare Sicherung eines Hauses spielt nach Einschätzung von Sicherheitsexperten eine wichtige Rolle. Fehlen Hinweise auf Alarmanlagen oder sind keine Kameras oder Videotürklingeln erkennbar, könnte ein Gebäude auf potenzielle Täter weniger gut geschützt wirken.

Sichtbare Maßnahmen können abschrecken

Nico Schmid, Sales Director DACH und Sicherheitsexperte bei Yale, weist darauf hin, dass sichtbare Sicherheitsvorkehrungen abschreckend wirken können. Sie zeigen, dass ein Haus geschützt ist und erschweren es möglichen Einbrechern, unbemerkt vorzugehen. Beleuchtung gehört ebenfalls zu den Punkten, die häufig unterschätzt werden. Bleibt ein Haus abends völlig dunkel, kann das ebenso auffallen wie Lampen, die rund um die Uhr ohne Veränderung eingeschaltet sind. Beides wirkt wenig natürlich.

Bleibt ein Haus abends völlig dunkel, kann das ebenso auffallen wie Lampen, die rund um die Uhr ohne Veränderung eingeschaltet sind.
Yale

Sinnvoll kann deshalb eine Beleuchtung sein, die sich zeitgesteuert ein- und ausschaltet und damit den Eindruck vermittelt, dass sich Menschen im Haus aufhalten. Auch Bewegungsmelder sollten überprüft werden. Funktionieren sie nicht oder sind sie ungünstig angebracht, verlieren sie einen Teil ihrer Wirkung. Viele Urlauber teilen ihre Reise sofort mit Familie und Freunden. Fotos vom Flughafen, vom Hotel oder vom Strand landen am selben Tag in sozialen Netzwerken. Genau das kann jedoch mehr verraten, als vielen bewusst ist.

Vorsicht mit Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken

Wer öffentlich postet, dass er sich gerade im Urlaub befindet, gibt gleichzeitig preis, dass das Zuhause vermutlich leer steht. Besonders Beiträge mit Standortangaben oder bereits Wochen vorher veröffentlichte Countdown-Posts können Hinweise auf die Abwesenheit liefern. Deutlich sicherer ist es, Reisebilder erst nach der Rückkehr zu veröffentlichen. Vor der Abreise lohnt sich außerdem ein Rundgang über das Grundstück. Offene Seitentore, unversperrte Gartentüren oder herumliegende Werkzeuge können Einbrechern den Zugang erleichtern.

Wer öffentlich postet, dass er sich gerade im Urlaub befindet, gibt gleichzeitig preis, dass das Zuhause vermutlich leer steht.
Krakenimages.com/Shutterstock

Ebenso sollten beschädigte Zäune oder kaputte Zaunelemente möglichst vor dem Urlaub repariert werden. Auch Wertsachen, die von außen gut sichtbar sind, können Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Deshalb empfiehlt es sich, Wertgegenstände außer Sichtweite aufzubewahren und sämtliche Zugänge sorgfältig zu kontrollieren, bevor die Reise beginnt. Ein hundertprozentiger Schutz vor Einbrüchen lässt sich zwar nicht garantieren. Dennoch können schon wenige Vorbereitungen das Risiko deutlich verringern.

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.07.2026, 20:50
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