"Entsprechende Anpassungen"

Spritpreisbremse, aber Klimaticket wird wieder teurer

Verkehrsminister Peter Hanke kündigt an, dass es beim Preis des Klimatickets "entsprechende Anpassungen" geben wird.
Newsdesk Heute
08.10.2026, 12:51
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Um 1 Euro pro Tag in einem Bundesland, um 3 Euro pro Tag in ganz Österreich unterwegs sein – das war das Versprechen des Klimatickets. Dann kam der Ukraine-Krieg, die Iran-Krise, nicht nur Öl und Sprit, sondern alle Lebensbereiche wurden empfindlich teurer. 28 Prozent beträgt der Preis-Anstieg bei der Öffi-Flatrate mittlerweile, 1.400 Euro kostet es aktuell (also bereits 3,84 Euro pro Tag).

Und es wird beim Preis noch weiter nach oben gehen. Während die Bundesregierung bei den Spritpreisen in Zeiten höchster Budget-Not 100 Millionen Euro für einen 12-Cent-Rabatt in die Hand nimmt, werden Öffis laufend verteuert.

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"Entsprechende Anpassungen" beim Klimaticket

"Das Klimaticket um 1.400 Euro ist auch im europäischen Vergleich ein sehr, sehr gutes Angebot", sagt Verkehrsminister Peter Hanke im "Kurier"-Interview. Der durchschnittliche Zugkilometer sei deshalb bereits deutlich günstiger als mit dem eigenen Pkw. Dieser Unterschied dürfte sich bald jedoch verkleinern.

"Wird das Klimaticket teurer werden müssen?", fragt der "Kurier" unverfroren. "Es wird entsprechende Anpassungen geben müssen wie überall", so Hanke knapp, ehe er schnell das Thema wechsel und auf andere "Mittelwege" verweist.

"Gemeinsam mit der Asfinag haben wir vergangene Woche ein Projekt vorgestellt. Bei der Autobahn Stockerau wird auf Überkopfwegweisern gezeigt, mit welchem Verkehrsmittel man den schnellsten Weg nach Wien hat, ob es noch genügend Park and Ride-Plätze gibt. Die Möglichkeiten der Mobilität sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern einander ergänzen."

red,08.10.2026, 12:51