Neue Hochschulstrategie

Strategie für Hochschulen bringt "Wohlstand von morgen"

Mit Millionen-Euro-Investitionen in Wissenschaft und Forschung will Niederösterreich seine Rolle als Hochschulstandort weiter ausbauen.
Victoria Carina  Frühwirth
10.02.2026, 18:18
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Das Land NÖ investiert jährlich rund 150 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung. Am Dienstag präsentierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (beide VP) die neue "Hochschulstrategie Niederösterreich 2030+".

18 Prozent der Arbeitsplätze mit Hochschulen verbunden

Mikl-Leitner verwies dabei auf den Ausbau der Hochschullandschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Heute gebe es in Niederösterreich 15 Hochschulen mit mehr als 31.000 Studierenden sowie rund 8.000 Lehrenden und Forschenden. "Wenn ein Land in Bildung und Wissenschaft investiert, entstehen neue Chancen, neue Perspektiven und Leistungsträger der Zukunft", sagte die Landeshauptfrau.

Auch wirtschaftliche Effekte hob Mikl-Leitner hervor. In Krems seien etwa 18 Prozent aller Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit Hochschulen verbunden.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Nach Abschluss: Nur 2 Prozent der Alumni arbeitslos

Zudem seien 18 Monate nach dem Abschluss nur rund zwei Prozent der Absolventen arbeitslos. Laut WIFO liege die durch Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Studierende ausgelöste Wertschöpfung bei rund 950 Millionen Euro. "Investitionen in Forschung von heute sind Arbeitsplätze und Wohlstand von morgen", so Mikl-Leitner.

Die neue Strategie umfasst sechs Leitlinien: von attraktiven Studienangeboten über starke Forschung bis hin zur Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Pernkopf betonte am Dienstag: "Wissenschaft schafft Zukunft für unser Land. Unsere niederösterreichischen Hochschulen sind nicht nur Ausbildungsstätten, sie sind Werkstätten der Zukunft."

Mehr Studienplätze, Stipendienprogramm

Geplant sind in der "Hochschulstrategie Niederösterreich 2030+" eine FH-Offensive mit 41 Millionen Euro, zusätzliche Studienplätze, Stipendienprogramme und mehr internationale Austauschmöglichkeiten. Ziel sei es, Niederösterreich als Bildungs- und Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken, heißt es.

{title && {title} } VF, {title && {title} } Akt. 11.02.2026, 09:43, 10.02.2026, 18:18
Jetzt E-Paper lesen