Wahlkampf-Aufreger

Streit um LUP-Bus – jetzt fliegen auch wegen Zug Fetzen

Laut der SPÖ brauche man 44 Minuten von Krems nach St. Pölten mit dem Zug – laut den Freiheitlichen streuen hier die Roten "Fake News".
Erich Wessely
21.01.2026, 04:00
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Für die 35 Kilometer lange Strecke von St. Pölten nach Krems benötige die Bahn noch immer 44 Minuten, während es man mit dem Auto in max. 30 Minuten schaffe.

"Die Zugverbindung nach Krems liegt weiter im Dornröschenschlaf", kritisierten St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler und der Kremser Stadtchef Peter Molnar (beide SP) – mehr dazu hier. Nach dem Streit um die Finanzierung der LUP-Busse in der Landeshauptstadt also jetzt der neue Aufreger um Öffi-Angebote in der Region.

Mit dem Einsatz von batterieelektrischen Zügen könnten die Fahrzeiten wenigstens ab 2029 verkürzt werden. Bis dahin müsse aber dringend modernisiert werden. Die Entfernung von Langsamfahrstellen in den Bahnhöfen, weitere Elektrifizierung sowie Taktverdichtungen könnten schon jetzt umgesetzt werden, damit Bahnfahrer "zumindest gleich lange brauchen wie mit dem Auto", so die Kritik der Roten.

Die Freiheitlichen reagieren sauer auf die Ausführungen der SPÖ: Aktuell sei die Systemfahrzeit stündlich 35 Minuten mit den Halten Herzogenburg, Herzogenburg Wielandsthal, Statzendorf, Paudorf, Furth-Göttweig und Furth-Palt sowie Krems.

Versrtärkerzüge brauchen zwischen 36 und 39 Minuten

Verstärkerzüge fahren zwischen 36 bis 39 Minuten – es gebe heute gar keine Züge mehr mit 44 Minuten Fahrzeit von Krems nach St. Pölten. Diese lange Fahrzeiten liegen lange zurück und gab es nur bis 2016. Das Land NÖ habe bereits seit 2019 in dem Bereich die Angebote laufend verbessert, heute besteht ein Stundentakt von 5 Uhr bis 0 Uhr, zusätzlich ein Halbstundentakt morgens und nachmittags.

Seit Dezember 2024 bestehe zudem der Einsatz von barrierefreien Nahverkehrszügen St. Pölten – Krems – Horn mit der ÖBB-Baureihe 5022. Und ab Ende 2027 – mit dem Fahrplan 2028 – kommen dort die Akkuzüge zum Einsatz.

"Menschen haben das längst durchschaut"

FPÖ-Spitzenkandidat Marin Antauer dazu: "Offenbar ist die Angst der SPÖ vor dem Wähler grenzenlos, wenn sie derart nervös versucht, Fake News zu streuen. Nur: Die Menschen haben das längst durchschaut."

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