"Stranger Things"

Sturm spült bizarre Meereskreaturen an Englands Küste

Nach heftigen Unwettern hat sich an der Küste von Dorset in England ein ungewöhnliches Bild geboten: Der Strand war übersät mit Ottermuscheln.
Heute Life
17.02.2026, 08:32
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Wer in den letzten Tagen an der Studland Bay, einer Bucht im englischen Dorset, unterwegs war, dem wurde eine ungewöhnliche Szenerie geboten: Auf dem gesamten Sandstrand lagen Hunderte Muscheln verstreut. So etwas hätten sie noch nie erlebt, meinten Bewohner gegenüber dem "Mirror". Andere Medien verglichen den Anblick gar mit "einer Szene aus 'Stranger Things'".

Was steckt dahinter?

So spektakulär der Anblick ist, so traurig ist der Grund: Die Muscheln wurden mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Stürme an Land gespült, die Großbritannien in den letzten Tagen getroffen haben. Der "National Trust Purbeck Countryside" schildert auf Facebook, wie es dazu kommen konnte – und warum ein Rettungsversuch für die Tiere kaum Aussicht auf Erfolg gehabt hätte.

"Stranger Things an unserer Küste: In den letzten Wochen sind einige wirklich seltsame Dinge an unsere Strände gespült worden. Das Merkwürdigste sind wohl die Massen an Ottermuscheln", heißt es in dem Posting. Ein solches Ereignis habe es zuletzt 2018 gegeben.

"Die jüngsten Stürme haben Wellen erzeugt, die stark genug waren, um den Meeresboden aufzuwühlen und diese Tiere aus ihren Verstecken zu reißen. Viele waren bereits tot. Selbst bei einer Rückführung ins Meer würden die Muscheln kaum überleben", wird erklärt. Ein Experte schätzt, dass die Muscheln rund sieben Jahre alt waren – die Population hat sich seit dem letzten Ereignis also wieder erholt.

Bis zu 15 Zentimeter groß

Die Ottermuschel (Lutraria lutraria) ist im Nordatlantik beheimatet und gehört zur Familie der Trogmuscheln. Normalerweise leben diese Tiere tief im Meeresboden vergraben. Sie filtern mit ihren Siphons Plankton und Algen aus dem Wasser. Im Schnitt werden Ottermuscheln acht bis 15 Zentimeter groß, manche Exemplare sogar noch größer.

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