Die SPÖ Niederösterreich nutzt den Tag der Arbeit am 1. Mai für eine klare Kampfansage. Landesparteichef Sven Hergovich stellt dabei die arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt und fordert spürbare Verbesserungen.
"Wer arbeitet, muss auch gut von seinem Verdienst leben können", sagt Hergovich. Gerade in unsicheren Zeiten brauche es Respekt, Sicherheit und faire Bedingungen für jene, die das Land am Laufen halten.
Konkret fordert die SPÖ NÖ einen Mindestlohn von 2.000 Euro netto in der Landesgesundheitsagentur. Damit sollen Jobs im Gesundheits- und Pflegebereich wieder attraktiver werden. Für Hergovich ist klar: Wer in diesen Bereichen arbeitet, soll nicht nur Applaus bekommen, sondern auch ordentlich bezahlt werden.
Auch bei den Energiepreisen erhöht die SPÖ den Druck. Die Gewinne der EVN sollen laut Hergovich an die Niederösterreicher zurückgegeben werden. Der Landesenergieversorger müsse die Menschen entlasten, statt hohe Gewinne einzufahren.
Auch SPÖ-NÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander sieht im 1. Mai ein Zeichen der Geschlossenheit: "Die Menschen erwarten sich zurecht, dass Politik ihre Lebensrealität verbessert. Genau daran arbeiten wir – mit klaren Konzepten, mit Haltung und mit dem festen Willen, Niederösterreich gerechter zu machen."
Für die SPÖ ist der 1. Mai damit nicht nur ein Feiertag, sondern eine Ansage an die schwarz-blaue Landesregierung in Niederösterreich.