Ein tödlicher Alko-Unfall in Ferschnitz (Bezirk Amstetten) hatte nun ein gerichtliches Nachspiel: Ein zum Tatzeitpunkt 18-jähriger Lenker wurde am Dienstag am Landesgericht St. Pölten wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt.
Der junge Mann war im Oktober 2025 ohne Führerschein und alkoholisiert (0,78 Promille) mit drei Freunden unterwegs, als das Auto von der Straße abkam und gegen zwei Bäume prallte („Heute“ berichtete).
Ein Mitfahrer (17) starb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer (18) wurde bei dem Crash schwer verletzt und musste intensivmedizinisch behandelt werden.
Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte umfassend geständig und reumütig: Man sei gemeinsam mehrere Stunden im örtlichen Jugendraum gewesen, er habe vier Bier und einen Spritzwein konsumiert: "Dann sind wir halt gefahren."
Der Teenager wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten und einer Geldstrafe von 1.920 Euro verurteilt (bereits rechtskräftig). Weiters wurde ihm eine Weisung zur Psychotherapie und zur Bewährungshilfe erteilt.