Die Heizung läuft wieder – und mit ihr der Kostenzähler. Wer jetzt ein bisschen an den richtigen Schrauben dreht, kann sich einiges ersparen. Die Experten des Energiesparverbandes OÖ zeigen, wo das Geld buchstäblich beim Fenster hinausfliegt und welche kleinen Änderungen sich auszahlen.
Muss es daheim wirklich 23 Grad haben? Schon ein Grad weniger kann den Heizenergieverbrauch um rund sechs Prozent senken. Wer von 23 auf 20 Grad herunterdreht, kommt auf etwa 18 Prozent.
In einem Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern entspricht das laut Beispielrechnung rund 240 Euro Ersparnis pro Jahr. Zwei Grad weniger bringen etwa 160 Euro, ein Grad rund 80 Euro.
Wie viel tatsächlich drin ist, hängt unter anderem vom Gebäude und den Energiekosten ab. Der Tipp: schrittweise herunterdrehen und ausprobieren, bei welcher Temperatur es noch angenehm bleibt.
Dauerhaft gekippte Fenster kosten laut Energiesparverband etwa 50 Cent zusätzlich pro Tag und Fenster. Besser: drei- bis viermal täglich kurz weit öffnen und währenddessen die Thermostatventile zudrehen. Auch die Couch sollte der Heizung nicht zu nahe kommen: mindestens zehn bis 15 Zentimeter Abstand halten.
Auch im Bad läuft Geld in den Abfluss: Ein Vollbad braucht etwa 150 bis 200 Liter Warmwasser, eine fünfminütige Dusche meist weniger als 50 Liter. Außerdem: Beim Einseifen das Wasser abdrehen. Gluckert die Heizung, lohnt sich Entlüften: Das kann in einer 70-Quadratmeter-Wohnung bis zu 30 Euro pro Jahr sparen.