Tierische Geldnot

Kein Geld mehr! Tierschützer kämpfen um jeden Cent

Tierretter in Oberösterreich kämpfen mit sinkenden Spenden und fehlender öffentlicher Unterstützung. Nun werden politische Lösungen gesucht.
Heute Tierisch
12.10.2026, 08:43
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Schön langsam wird es eng, sagen die Leute von der Tierrettung Icara aus Linz. Heuer sind die Spenden stark zurückgegangen. Von der öffentlichen Hand gibt es nur dann Geld, wenn Tiere behördlich abgenommen werden – etwa Hunde. Doch da muss oft monatelang gewartet werden, bis das Geld endlich überwiesen wird, erzählt Icara-Obmann Georg Pold.

Fünf Freiwillige helfen ihm bei seiner Arbeit. Weil das Geld immer knapper wird, denkt er jetzt darüber nach, bei Einsätzen, die nicht lebensbedrohlich sind, ein Entgelt zu verlangen.

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Auch die Pfotenhilfe in Lochen am See im Bezirk Braunau kämpft mit ähnlichen Problemen. Sprecher Jürgen Stadler schildert:

„Wir sind ständig davon abhängig, dass uns Privatpersonen mit Spendengeldern unterstützen, damit wir alles überhaupt finanzieren können. Ein ganz kleiner Teil kommt vom Land“
Jürgen StadlerPfotenhilfe Lochen, Oberösterreich

Gerade wenn herrenlose Tiere gefunden werden, reicht die Aufwandsentschädigung oft nicht aus. Die Kosten beim Tierarzt oder für die Versorgung sind einfach zu hoch, sagt Stadler: "Für die Pfotenhilfe wäre es ohne Spendengelder unmöglich, weil die Unterstützung des Landes bei etwa fünf Prozent liegt."

Die Tierretter hoffen jetzt, dass die Politik endlich Lösungen findet.

red,12.10.2026, 08:43