Tot in einer Rinne gefunden

Todes-Sturz im Halltal: Wärmebildkamera fand Vermissten

Eine nächtliche Suchaktion im Halltal endete mit einer traurigen Gewissheit. Der 56-Jährige wurde tot in einer Rinne gefunden.
Newsdesk Heute
21.09.2026, 21:48
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Ein 56-jähriger Österreicher ist bei einem Alpinunfall im Halltal im Gemeindegebiet von Absam tödlich verunglückt. Der Mann war in der Nacht auf Sonntag, 20. September, beim Abstieg von der Haller Hütte unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er dabei vom Weg ab und stürzte rund 100 Meter über steiles Gelände.

Seine Begleiter bemerkten später, dass der 56-Jährige nicht mehr bei ihnen war. Daraufhin wurde die Polizei verständigt und eine Suchaktion gestartet.

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Hier bekommst du Hilfe

In einer akuten Krisen- oder Schocksituation nach einem Todesfall gibt es in Österreich sofortige Unterstützung bei professionellen Hotlines. Diese sind anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.

Telefonseelsorge: Wähle österreichweit den Notruf 142. Du erreichst hier Tag und Nacht einfühlsame Ansprechpartner, die dir in der Krise zuhören und helfen.
Ö3-Kummernummer: Erreichbar von 16 bis 24 Uhr unter 116 123.
Rat auf Draht: Wenn Kinder oder Jugendliche betroffen sind, ist die Nummer 147 jederzeit erreichbar.

Wenn du langfristige Hilfe bei der Trauerbewältigung oder jemanden zum Reden suchst, bieten folgende Stellen in ganz Österreich Unterstützung an: Dachverband Hospiz Österreich, die Plattform Tod und Trauer, die Caritas Trauerbegleitung.

Wärmebildkamera fand Vermissten

Die Einsatzkräfte suchten in der Nacht nach dem Vermissten. Gegen 1.30 Uhr konnte der Mann schließlich mithilfe einer Wärmebildkamera und einer Drohne gefunden werden. Er lag in einer Rinne unterhalb der Materialseilbahn, die zur Haller Hütte führt.

Für den 56-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er hatte sich bei dem Absturz tödliche Verletzungen zugezogen.

Eine Bergung war in der Nacht aufgrund der gefährlichen Witterungs- und Geländeverhältnisse nicht möglich. Erst am Montagmorgen konnte der Leichnam mit einem Polizeihubschrauber geborgen werden.

Zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt

An der Suchaktion waren insgesamt 25 Mitglieder der Bergrettung Hall in Tirol, Innsbruck und Wattens beteiligt. Zusätzlich standen sechs Kräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehr Absam mit zwei Drohnen im Einsatz.

Auch zwei Polizeistreifen waren vor Ort. Warum der 56-Jährige beim Abstieg vom Weg abkam, ist bislang nicht bekannt.

red,21.09.2026, 21:48
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