Wasser-Alarm in Niederösterreich! Die anhaltende Trockenheit macht der Gemeinde Münichreith-Laimbach im Bezirk Melk schwer zu schaffen. Besonders betroffen ist der Ortsteil Laimbach. Dort reichen die Quellen derzeit nicht mehr aus, um den Wasserbedarf der Bevölkerung zu decken.
Die Gemeinde muss deshalb Wasser von außen zuführen. Das hat nun direkte Auswirkungen auf die Bewohner: Das Trinkwasser darf vorerst nicht mehr ohne Abkochen konsumiert werden.
In einem offiziellen Schreiben informiert Bürgermeister Jürgen Fellnhofer die Bevölkerung über die Maßnahme. Aufgrund der gesetzlichen Auflagen müsse das Trinkwasser aus der Gemeindewasserleitung Laimbach mindestens drei Minuten lang sprudelnd abgekocht werden.
Die Anordnung gilt bis auf Weiteres. Wann die Bewohner ihr Leitungswasser wieder ohne Abkochen trinken können, ist derzeit offen.
Die Gemeinde begründet den Schritt mit den Folgen der anhaltenden Trockenheit. Weil die Quellzuflüsse zu gering sind, muss zusätzliches Wasser in die Versorgung eingespeist werden.
Für die Bevölkerung heißt das: Beim Trinkwasser ist vorerst besondere Vorsicht angesagt. Die Gemeinde bittet die betroffenen Haushalte um Verständnis. Die Abkochpflicht bleibt so lange aufrecht, bis die Gemeinde sie ausdrücklich widerruft. Ein Ende der Maßnahme wurde bisher nicht bekannt gegeben.