Nach dreister Geld-Bitte

Trump fordert Skandal-Botschafterin zu Rücktritt auf

Kimberly Guilfoyle, US-Botschafterin in Griechenland, steht vor dem Aus. Hintergrund ist ein angebliches Fehlverhalten der Diplomatin.
13.10.2026, 17:43
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Laut der neuen Regierungssprecherin Katie Zacharia ist Kimberly Guilfoyle gebeten worden, ihren Posten in Athen zu räumen. Ihr wird vorgeworfen, sich vor und während ihrer Amtszeit in Griechenland unangemessen und möglicherweise sogar gesetzeswidrig verhalten zu haben. Wie 20 Minuten berichtet, gibt es mehrere Hinweise auf problematische Vorfälle.

"Wir haben Botschafterin Guilfoyle gebeten zurückzutreten", erklärte die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, gegenüber Journalisten. "Sie war eine großartige Bereicherung für das Team, und wir wünschen ihr alles Gute." Genauere Details zur Causa wollte Zacharia nicht nennen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Mehrere Berichte über fragwürdiges Verhalten

Schon am Montag hatte Trump bei einer Befragung im Weißen Haus seinen Ärger über die Vorwürfe gegen Guilfoyle erkennen lassen. "Nun, wir schauen uns das an", sagte er auf die Frage, ob er die Abberufung der Botschafterin prüfe. "Wir sind nicht zufrieden." Bereits zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass die US-Regierung diesen Schritt überlege und eine Entscheidung bevorstehe.

Das "Wall Street Journal" veröffentlichte mehrere Berichte, in denen das Verhalten von Guilfoyle als fragwürdig beschrieben wird. Demnach soll sie kurz vor ihrer Anhörung als Botschafterin einen Trump-Spender gebeten haben, eine Kreditkartenrechnung von 100.000 Dollar zu übernehmen – angeblich im Austausch für Zugang zu Regierungsvertretern. Außerdem soll sie einen Vertreter Griechenlands bedroht und unpassende Geschenke angenommen haben.

Guilfoyle selbst hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Ihre Anwälte David Schwartz und Jesse Binnall weisen jedoch jede Schuld von sich. Bei dem geforderten Geld handle es sich laut ihnen um noch offene Honorare für öffentliche Auftritte und Reden aus der Zeit vor ihrer Nominierung zur Botschafterin.

red, 13.10.2026, 17:43