Video an Mitarbeiter

"Tut unglaublich weh" – neue ORF-Chefin emotional

Vorübergehend führt Ingrid Thurnher den ORF – und will dort rund um die Vorwürfe gegen ihren Vorgänger für "schonungslose Aufklärung" sorgen.
Newsdesk Heute
27.03.2026, 21:20
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Am Küniglberg soll möglichst rasch wieder Ruhe einkehren. Mit Ingrid Thurnher hat eine erfahrene ORF-Grande den Generaldirektorsposten übernommen – aber nur auf Zeit. Während die ordentliche Ausschreibung, wer den Posten bis Jahresende übernimmt, noch läuft, versprüht die einstige ZiB-Größe Zuversicht.

Vor dem Wochenende hat sie an die Rundfunk-Mitarbeiter eine Botschaft übermittelt. In diesem Selfie-Video möchte sie direkt alle "ORFler" erreichen, damit diese Neuigkeiten nicht mehr erst aus den Medien erfahren müssen. Denn Thurnher nehme die Sorgen der Belegschaft ernst.

"Tut unglaublich weh"

"Mir tut das auch persönlich unglaublich weh, welches Bild da von uns ORFlern entstanden ist." Genau aus diesem Grund soll der externe Transparenz-Beirat (mehr dazu hier) jetzt für eine "weisungsfreie und schonungslose Durchleuchtung" der Vorfälle rund um Ex-General Roland Weißmann sorgen.

"Wann, wenn nicht jetzt, ist es wichtig, in eines unserer wichtigsten Assets zu investieren, nämlich ins Vertrauen – in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in unser Publikum", so Thurnher weiter. Gemeinsam werden man auch diese Krise meistern, ist sie sicher.

"Thurnher war die beste Wahl"

Und wie reagiert die Belegschaft? "Mehr als ein Video hätte ich mir eine persönliche Präsentation ihrer Vorhaben gewünscht, aber das wäre wohl nicht so schnell zu organisieren gewesen", sagt eine "ORFlerin" zu "Heute".

Fest steht: "Thurnher war die beste Wahl, aber jetzt muss sie liefern und die Missstände wirklich aufklären. Sie ist eine integere Persönlichkeit, das wird uns hoffentlich guttun."

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.03.2026, 21:20
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