Grönland-Invasionspläne

"Verrückt und illegal" – Widerstand gegen Trump

US-Präsident Donald Trump will seine Trauminsel nicht aufgeben. Jetzt soll er eine Grönland-Invasion vorbereiten. US-Generäle sind nicht begeistert.
Newsdesk Heute
12.01.2026, 13:21
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In den letzten Tagen hat US-Präsident Donald Trump seinen Ton in Bezug auf Grönland verschärft. Um die Insel unter seine Kontrolle zu bringen, schließt er "die harte Art" nicht mehr aus. Sollte ein Deal scheitern, könnte es also zur Invasion kommen.

Dieses Szenario ist vor allem möglich, weil Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen Grönland nicht als Handelsgut verwenden möchte. Ihr zufolge gehöre Grönland den Grönländern. Die Insel ist ein autonomes Gebiet innerhalb des dänischen Königreichs.

Generäle nicht begeistert

Dieses möchte sich der US-Präsident nun offenbar mit Gewalt holen. Laut einem Bericht der "Mail on Sunday" soll Trump das Joint Special Operations Command (Teil des US-Militärs, das für Spezialeinsätze zuständig ist) mit einem Invasionsplan beauftragt haben. Unter Berufung auf einen Insider schreibt die Zeitung, dass die Generäle vom Vorhaben ihres Präsidenten jedoch nicht begeistert sind.

Vielmehr würden sie den Plan für "verrückt und illegal" halten. Man versuche den US-Präsidenten mit anderen Militäroperationen abzulenken, es sei, als würde man "mit einem Fünfjährigen verhandeln", hieß es weiter.

Sollte ein "Kompromiss-Szenario" in den Grönland-Verhandlungen scheitern – was sehr wahrscheinlich ist – soll es laut dem Plan zu einem "Eskalationsszenario" kommen. In diesem soll Gewalt oder politischer Zwang angewendet werden, um Grönland von Dänemark loszulösen. Eine Konsequenz könnte die Zerstörung der NATO sein.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.01.2026, 15:21, 12.01.2026, 13:21
Jetzt E-Paper lesen