Regelwidrig, aber möglich?

Trump will Friedensnobelpreis – notfalls auch geschenkt

US-Präsident Donald Trump gibt den Kampf um den Friedensnobelpreis nicht auf. Nun möchte er ihn sich einfach schenken lassen.
Newsdesk Heute
10.01.2026, 14:56
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Im Dezember 2025 erhielt die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado den Friedensnobelpreis – sehr zum Ärger von US-Präsident Donald Trump. Jetzt hat er jedoch einen Plan, wie der Preis auf Umwegen in seine Hände fallen soll, auch wenn es gegen die Regeln verstößt.

Der Plan des US-Präsidenten: Bei einem geplanten Treffen mit Machado in Washington soll diese ihm den Nobelpreis einfach schenken. Es wäre Trump "eine große Ehre". Laut dem Regelwerk sei dies jedoch verboten. "Ein Nobelpreis kann weder widerrufen, geteilt noch auf andere übertragen werden. Sobald die Bekanntgabe erfolgt ist, bleibt die Entscheidung für alle Zeiten bestehen", heißt es in Paragraf 10 der Preis-Statuten.

Plan könnte aufgehen

Dennoch spricht einiges dafür, dass Trumps Plan aufgehen könnte. Bei der Verleihung hatte Machado den Preis dem US-Präsidenten gewidmet. Auch gegenüber dem US-Sender "Fox News" hatte sie angekündigt, den Preis aus Dankbarkeit an Trump weitergeben zu können. Ähnlich äußerte sich auch Trump gegenüber dem Sender.

Zudem ritt der US-Präsident abermals heftige Attacken gegen das Nobelpreiskomitee und Norwegen. Es sei eine "große Schande für Norwegen", dass er den Preis nicht erhalten habe. Trump glaubt, dass die norwegische Regierung hier ihre Finger im Spiel hatte. Ihm zufolge habe er den Preis verdient, da er inzwischen "acht und ein Viertel" Kriege gestoppt habe.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.01.2026, 15:15, 10.01.2026, 14:56
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