Kalorienfalle & Quecksilber

Von diesem Sushi solltest du lieber die Finger lassen

Manche Rollen liefern wertvolle Nährstoffe, andere verstecken Zucker, Fett und Salz. Wir zeigen, welche Sushi-Varianten du besser nicht bestellst.
Heute Life
25.01.2026, 18:26
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Sushi gilt für viele als leicht, modern und gesund – doch der japanische Klassiker hat mehr Facetten, als es auf den ersten Blick scheint. Frischer Fisch liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren und hochwertiges Eiweiß, Reis und Algen bringen Energie, Mineralstoffe und Jod. Gleichzeitig können hoher Salzgehalt, versteckter Zucker im Reis oder mögliche Keime und Schadstoffe im rohen Fisch auch Nachteile mit sich bringen. Ob Sushi also echtes Superfood oder doch Kalorienfalle ist, hängt stark von Zutaten, Menge und Qualität ab.

Traditionelles vs. westliches Sushi

"Sushi genießt zu Recht den Ruf, ein gesundes Mittag- oder Abendessen zu sein – es kombiniert hochwertiges Eiweiß mit einer großen Bandbreite an wirklich wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen", sagt Amanda Serif, Ernährungstherapeutin, Mitglied der British Association of Nutrition and Lifestyle Medicine, gegenüber der Daily Mail. "Das ist eine gute Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, die empfohlenen zwei bis drei Portionen Fisch pro Woche zu essen. Die Auswirkungen auf die Gesundheit hängen jedoch stark davon ab, welche Fischarten man wählt und wie oft man sie isst."

"Der Unterschied im Hinblick auf den gesundheitlichen Nutzen ist wie Tag und Nacht zwischen den traditionelleren japanischen Sushi-Gerichten und einigen westlichen Varianten, die frittierte Elemente enthalten und mit Mayonnaise und scharfer Soße getränkt sind – und daher viel fettiger, salziger und kalorienreicher sind."

Nicht zu viel Sojasauce

Sie mahnt außerdem zur Vorsicht beim Gebrauch der Sojasauce, die traditionell zum Dippen zu Sushi gereicht wird. "Es ist sehr verlockend, den Reis in die Soße zu tunken, um so viel wie möglich aufzusaugen, aber sie ist normalerweise sehr salzhaltig, was den Blutdruck erhöhen kann. Man sollte den Fisch, nicht den Reis, in die Soße tunken. Das bietet einen perfekten, pikanten Kontrast zum Fettgehalt des Fisches – ohne dabei so viel Salz aufzunehmen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.01.2026, 09:18, 25.01.2026, 18:26
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