Der Name "Scar" ist eigentlich irreführend, denn immerhin handelt es sich beim Löwen mit diesem Namen um einen Disney-Bösewicht, der absolut skrupellos die Macht an sich reißen möchte. Der "Scar" aus Argentinien ist aber weder böse noch skrupellos, möchte auch keine Macht, sondern einfach nur schmerzfrei leben.
"Scar" ist einer von insgesamt 60 Bären und Raubkatzen aus dem bereits geschlossenen Zoo Luján in Argentinien ("Heute"-Tierisch berichtete), welche nun von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten zumindest medizinisch erstversorgt und mit Futter und Wasser verpflegt wurden. Doch für "Scar" tickt die Uhr.
Kaum vorstellbar, aber dem ruhigen Löwen wurden bereits als Jungtier seine Krallen gezogen, weshalb er komplett wehrlos mit zwei Brüdern und seinem Vater in einem kleinen Gehege aufwachsen musste. Erst vor ein paar Wochen kippte die Stimmung und "Scar" musste einen ordentlichen Hieb einstecken, der sein linkes Auge verletzte. Trotz Antibiotika ist die Wunde weiterhin entzündet und auch sehr schmerzhaft.
"Scar" muss jetzt schnellstmöglich ordentlich untersucht werden, denn nur mit einer genauen Diagnostik ist es vielleicht möglich, Augenlicht zu retten. Wer jetzt fragt, warum es so kompliziert ist, einen Löwen in einem Zoo zu behandeln, der kennt die Umstände des schrecklichen Tiergartens nicht. Mehrere Tiere sind in sehr kleine Gehege gepfercht und es gibt kaum Schleusen, die es ermöglichen, ein Tier vom anderen zu separieren, um überhaupt gefahrlos helfen zu können.
Vielleicht hast du ja ein paar Euros für "Scar" und seine Mit-"Insassen" übrig - denn leider ist jede Art der Versorgung natürlich eine Frage der finanziellen Mitteln. HIER kannst du unkompliziert und schnell helfen! Danke
Die Tiere müssen in jedem Fall schleunigst aus diesem Horror-Zoo raus und Vier Pfoten arbeitet mithilfe der Regierung mit Hochdruck daran, dies bald zu arrangieren.