Ein vierbeiniger Held sorgte am Dienstagabend in Hinterbrühl (NÖ) für eine Rettungsaktion. Ein Hund entdeckte einen verletzten Mann in einem eiskalten Bach – "Heute" berichtete. Jetzt ist klar, wer hinter der aufmerksamen Spürnase steckt: Hund "Flash" und sein Besitzer Mani (31)!
Am Dienstag, dem 3. November, war Mani mit seinem dreijährigen Hund "Flash" unterwegs, als der ausgerechnet für solche Szenarien ausgebildete Vierbeiner einen Mann im Mödlingbach entdeckte. Der Verunglückte war aus bislang unbekannter Ursache in den Bach gestürzt und lag verletzt und kaum ansprechbar im Bachbett.
Gegen 19.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl zur Menschenrettung in die Parkstraße alarmiert. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz gelang es den Einsatzkräften, den Verletzten mithilfe einer Korbtrage und einer Seilsicherung aus dem Bach zu bergen. Insgesamt standen sechs Fahrzeuge und 22 Helfer im Einsatz.
Wie die Partnerin des Spaziergängers nun gegenüber "Heute" berichtet, heißen die beiden aufmerksamen Retter Mani und "Flash". Sie stellte der Redaktion auch ein Foto des Duos zur Verfügung.
Besonders bemerkenswert: Mani ist selbst Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr in einer anderen Ortschaft. Diesmal war er jedoch nicht als Feuerwehrmann im Einsatz, sondern mit seinem vierbeinigen Begleiter zu Fuß unterwegs.
Wie gefährlich die Situation für den Verletzten war, erklärte Einsatzleiter Franz Sittner von der Feuerwehr Hinterbrühl: "Glücklicherweise entdeckte der Hund des Spaziergängers den Verunfallten im Bachbett. Bei der Dunkelheit und der kalten Wassertemperatur bestand die Gefahr eines tragischen Ausgangs."
Dank der Aufmerksamkeit von Flash wurde der Verletzte rechtzeitig entdeckt und konnte von den Einsatzkräften geborgen werden.